Neuburger Kammerorchester
Das Orchester wurde im September 1994 von Johannes Fiedler gegründet. Am 24.4.1995 riefen die damals 15 Mitglieder des Orchesters den Verein „Neuburger Kammerorchester e.V.“ ins Leben, ca. ein Jahr später erhielt er die Gemeinnützigkeit zugesprochen. Zum Vorstand wurde Klaus Hopp gewählt, die Funktion des Konzertmeisters übernahm Zygmunt Gefert. Das erste Konzert fand am 12.5.1995 in der Studienkirche in Neuburg statt mit Werken G. Ph. Telemann, A. Vivaldi, J. Haydn und O. Messiaen.
Die Solisten waren die Neuburger Karin Prell Sopranino, Markus Sterk Orgel und Ulrike Weber Cello. In den folgenden Jahren gab das Neuburger Kammerorchester je einmal im Jahr ein Konzert im Kongregationssaal in Neuburg. Die Stadt Neuburg unterstützte dankenswerterweise die Konzerte mit der Gewährung einer Ausfallbürgschaft, sodass die finanzielle Planung der Veranstaltungen abgesichert war. 1998 konnte das Orchester die ausgebildete Orchestermusikerin Julia Fehre als Konzertmeisterin und Solistin gewinnen. Das erste Konzert in symphonischem Rahmen gab das Orchester im Jahr 1999 mit Mozarts Klavierkonzert in G-Dur KV 453 mit dem Solisten Hugo Seebach. Von 2000-2003 übernahm Bettina Stobbe die Vorstandschaft und unterstützte tatkräftig die Aktivitäten des Vereins. In Zusammenarbeit mit dem neuburger Chor „Windrose“ wurde 2002 das erste auswärtige Konzert organisiert. Die Konzerte mit Werken von H. Gorecki, A. Pärt, Th. Albinoni, G. Ph. Telemann, G. Gabrieli und J. Alain fanden in Neuburg/Do. und Rothenburg o. d. Th. statt. Die Solisten waren M. Sterk, Ulrich Knörr Orgel, J. Fehre Violine und F. Uttenreuther
Trompete. In Anknüpfung an das symphonische Konzert im Jahr 1999 erarbeitete das Orchester in den letzten Jahren u.a. die Symphonie C-Dur „Maria Theresia" von J. Haydn und Beethovens Klavierkonzerte Nr.3 c-moll, Nr. 4 G-Dur und Nr.5 in Es-Dur sowie andere Werke in größerer Besetzung von W. A. Mozart, L. Delibes, J. S. Bach, J. Sibelius, Ch. Ives, G. Fauré und anderen.
Das Orchester umfasst zur Zeit 30 Streicher, die Holz- und Blechbläser kommen großenteils aus professionellen Orchestern von München, Nürnberg oder Regensburg.

