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20 Jahre Neuburg - Sète

Serie "20 Jahre Städtepartnerschaft Neuburg-Sète"

Teil 1 - Der lange Weg zu einer Städtepartnerschaft

Ende Mai 2006 wird wieder französisches Flair durch Neuburg wehen, denn unsere Stadt feiert das 20-jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft mit Sète. Doch der Weg zu unserer Jumelage erwies sich als lang und steinig. Der Neuburger Stadtrat diskutierte erstmals am 16. Juli 1969 unter Oberbürgermeister Theo Lauber über die Möglichkeit einer Städtepartnerschaft. Anlass der Diskussion war eine Anregung der Stadt Ingolstadt, die Stadt Neuburg solle die Partnerschaft einer Nachbarstadt der französischen Partnerstadt Ingolstadts, Grasse suchen.

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Teil 2 - Der Startschuss – die Städtepartnerschaft Neuburg-Sète wird vorbereitet und begründet

Der Gedanke, eine Städtepartnerschaft zwischen Sète und Neuburg aufzubauen, nahm 1985 schon recht deutliche Konturen an. Die Saat war gestreut. Ende 1985 trugen die Bemühungen der beiden Städte, eine Partnerschaft zu gründen, dann prächtige Früchte: Die unterschiedlichsten Neuburger Gäste in Sète und die Sèter Besucher Neuburgs lobten unisono ihre herzliche Aufnahme in der potentiellen Partnerstadt. Das ermutigte die Stadtväter beider Kommunen: Der Sèter Stadtrat beschloss am 14. November 1985, eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Neuburg an der Donau einzugehen, der Neuburger Stadtrat gab seine Zustimmung dazu fünf Tage später, am 19. November 1985. Damit war der Startschuss zur Jumelage zwischen Neuburg und Sète gefallen.

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Teil 3 - Das Gedeihen der Städtepartnerschaft Neuburg-Sète

Wenn zwei neue Partner dauerhaft zueinander finden wollen, müssen sie Zeichen der Verbundenheit setzen – dachten sich auch die Sèter und die Neuburger: Seit 1989 heißt ein Stück der Uferstraße in Sète „Corniche de Neuburg“, seit 1991 gibt es in Neuburg den „Sèter Platz“. Ein ganz außergewöhnliches Zeichen der Verbundenheit mit der Partnerstadt Neuburg setzten zwei Sèter vom 3. Juli bis zum 5. August 1995: Eberhard Schurmann vom Partnerschaftskomitee Sète-Neuburg und Raymond Defranc vom Wanderverein Sète-Escapade gingen die gesamte Strecke über mehr als 1.100 Kilometer von Neuburg nach Sète zu Fuß! Die Wanderung der Freundschaft haben die zwei französischen Neuburg-Freunde in 34 Etappen bewältigt. Über die ersten 30 Kilometer begleitete Oberst Klaus Völk die tapferen Wanderer.

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Teil 4 - Die Jumelage expandiert – Jeseník mit von der Partie

Wir wollen ein starkes Europa – nach dieser Devise bereitete sich auch Neuburg auf das Millenium vor: Anfang Juli 2000 beurkundete die Renaissancestadt eine weitere Städtepartnerschaft mit der tschechischen Kommune Jeseník. Also, auf zu neuen Ufern! Davon begeistert, freundeten sich auch die Sèter sogleich mit den Jeseníkern an; seitdem kommen Franzosen, Tschechen und Deutsche immer wieder zu gemeinsamen Treffen zusammen. In Sète tat sich ebenfalls einiges: Dort fanden im März 2001 Kommunalwahlen statt, zum neuen Bürgermeister wurde Fran?ois Commheines gewählt. Er übertrug die Aufgaben rund um die Belange der Städtepartnerschaft Sète-Neuburg dem 1996 gegründeten Freundschaftsverein Association Sètoise des Amis de Neubourg (ASAN) mit dem Vorsitzenden Joseph Muller.

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Teil 5 - Sète und Neuburg überwinden den tiefen Graben der Vergangenheit

Der Siebenjährige Krieg von 1756 bis 1763, der deutsch-französische Krieg von 1870 bis 1871 und natürlich der Erste sowie der Zweite Weltkrieg - allein vier Kriege in nur knapp zweihundert Jahren haben das Verhältnis zwischen Franzosen und Deutschen tief gespalten. Was konnte da wichtiger sein, als diese beiden Nationen miteinander auszusöhnen! Die Förderung von deutsch-französischen Städtepartnerschaften durch verschiedenste Stellen wie den Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) hatte also den tieferen Sinn, die kriegsbeschädigten Beziehungen beider Nationen zu verbessern – auch auf kommunaler Ebene. Denn die Schatten, die durch die Jumelage überwunden werden konnten, waren lang und düster ...

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Teil 6 - Die Lust am Feiern – Feste und Spektakel in Sète und Neuburg

Fröhlichkeit, Kontaktfreude und Geselligkeit - starke Gemeinsamkeiten zwischen den Sètern und den Neuburgern. Auf den traditionellen Festen kann man auch ein Stück der Folklore, der Kultur einer Partnerstadt kennen lernen, gerade dann, wenn die Stadt auf die Tradition ihres Partners eingeht: auf dem Sèter Weinfest in Neuburg mit französischen Musikgruppen, Paella, typischen Sèter Meeresfrüchtegerichten wie Tielles, regionalen Weinen, Käse und Honig, auf dem Bierfest in Sète mit bayerischer Blasmusik, Schweinshaxn, Sauerkraut, Bratwürsten, Weißwürsten, Schweinebraten und Brezen. Beide Veranstaltungen werden von den Partnerschaftskomitees seit 1986 organisiert, das Sèter Weinfest findet alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Neuburger Schlossfest statt, das Bierfest seit 1996 jährlich.

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Teil 7 - Perspektiven für die Zukunft – Jugendarbeit in Sète und Neuburg

Neben der Bewältigung der Vergangenheit und dem Genießen in der Gegenwart gewann die Jumelage auch eine wichtige Dimension für die Zukunft. Und wem gehört die Zukunft, wenn nicht der Jugend? Zur friedlichen Einigung Europas ist das gegenseitige Verständnis Jugendlicher verschiedener Nationen von hoher Bedeutung. Und die jungen Menschen in Sète und Neuburg sind auch in der Verantwortung, die Städtepartnerschaft dauerhaft aufrecht zu erhalten und weiter zu pflegen. Je besser die Übergabe an die Jugend gelingt, desto länger wird die gute, tiefe Freundschaft zwischen den beiden Kommunen bestehen. Folglich wurde viel getan, um Jugendlichen beider Nationen die Chance zu bieten, ihre Sprachkenntnisse zu erweitern sowie die Mentalität und die politischen sowie wirtschaftlichen Strukturen des je anderen Landes kennen zu lernen.

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Teil 8 - Eine lebendige Städtepartnerschaft

Gemeinsame Hobbys verbinden Menschen, auch über nationale Grenzen hinweg. Neuburger Bürger aller Schichten können über ihre Vereinsarbeit Gleichgesinnte in Sète treffen und umgekehrt – die Mitglieder von Vereinen und Verbänden beider Städte nutzen diese Möglichkeit schon sehr lange und sehr stark. Die Zusammenkünfte der verschiedensten Vereine und Verbände waren von Anfang an fruchtbar und so zahlreich, dass ihre Darstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann...

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Teil 9 - Kunst und Kultur – international gestaltet

Die Kunst – ein weiteres übernational verbindendes Element - trägt seit Beginn der Städtepartnerschaft zwischen Sète und Neuburg mit dazu bei, die Beziehungen zwischen Deutschen und Franzosen herzustellen und zu vertiefen. Sèter Künstler zeigten ihr Können bereits in Neuburg und umgekehrt, zahlreiche Gemälde und andere Kunstgegenständen wurden den weiten Weg in die jeweilige Partnerstadt transportiert, Musik- und Tanzgruppen reisten hin und her. Ein Austausch, wie er bunter kaum gestaltet werden konnte: 1989 war eine Ausstellung mit Bildern des Künstlers Pierre Soulages im Neuburger Rathausfletz zu sehen.

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Teil 10 - Eine rauschende Ballnacht – Neuburg feiert 20 Jahre Jumelage

20 Jahre - eine sehr lange Zeit für eine Partnerschaft, insbesondere dann, wenn beide Partner mehr als 1.000 Kilometer voneinander entfernt sind. Umso schöner und beachtlicher ist es, dass die Städtepartnerschaft zwischen Sète und Neuburg schon so lange besteht und über die Jahre stark an Tiefe und Vielfalt gewonnen hat. Das kommt natürlich nicht von ungefähr, sondern ist das Verdienst verschiedenster Menschen in den beiden Städten – es ist die Leistung von Vereins- und Verbandsmitgliedern, von Schülern und ihren Lehrern sowie Schuldirektoren, von ehemaligen Kriegsteilnehmern, denen die Völkerverständigung und der dauerhafte Friede zwischen Nationen natürlich ganz besonders am Herzen lag, von Künstlern, die ihre Werke in der jeweiligen Partnerstadt ausstellten oder landestypisch zum Tanz aufspielten, von allen Bürgerinnen und Bürgern, die Kontakte zu Menschen aus der Partnerstadt herstellten und vertieften – und nicht zuletzt von etlichen Politikern, Bürgermeistern, Partnerschaftskomitees und Stadtverwaltungen.

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