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Neujahrsgrüße des Oberbürgermeisters

Pressemitteilung vom 29.12.2011 | Dr. Bernhard Gmehling wünscht ein gutes neues Jahr

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Schreiben dieser Zeilen kurz nach den Feiertagen ist für mich ein angenehmer Ausbruch aus dem Alltagsgeschäft. Angesichts der vielen Neuerungen, des fortwährenden Wandels, des oft hohen Arbeitspensums, angesichts all dessen nimmt es nicht wunder, dass das letzte Jahr wie im Flug vergangen zu sein scheint. Zumindest ist das mein Eindruck. Fragen Sie sich manchmal auch, wo eigentlich das letzte Jahr geblieben ist? Ist sie wirklich schon zwölf Monate her, unsere letzte Silvesterfeier?

Neujahrsgrüße des Oberbürgermeisters

Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling

Liegt es an unserer schnelllebigen Zeit, in der die Topnachricht von heute morgen schon überholt und übermorgen bereits vergessen ist; liegt es an den vielen Verpflichtungen, denen die meisten Menschen heute nachgehen, Verpflichtungen in Beruf und Familie oder auch einem Ehrenamt; liegt es am zunehmenden Lebensalter, dass die Zeit immer schneller zu vergehen scheint? Immerhin wusste schon Wilhelm Busch: „Eins, zwei, drei im Sauseschritt, rast die Zeit, wir rasen mit.“

 

Aber es gibt – zum Glück – auch Momente und Zeitpunkte, wo alles zur Ruhe kommt. Die Zeit zwischen den Jahren und der Jahreswechsel selbst ist so ein Ruhepol. Wir können die Ruhe und Entspannung finden, die wir uns alle verdient haben und uns auf uns selbst konzentrieren. Wo rasen wir eigentlich hin? Was ist wirklich wichtig im Leben? Das sind Fragen, die sich oft mit dem Jahreswechsel verbinden.

 

Wenn ich auf das Jahr 2011 zurückblicke empfinde ich Dankbarkeit dafür, dass ich die nicht immer leichten Wegstrecken nie alleine gehen musste, dass mir viele Menschen mit Rat und Tat geholfen haben. Gemeinsam haben wir – der Stadtrat, die Verwaltung und Sie alle – vieles schaffen können.

 

Durch unser ausgewogenes Sparen und die allgemeine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage konnten wir im auslaufenden Jahr einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen und unseren Schuldenstand um fast 900.000 Euro verringern. Von Stillstand konnte trotzdem keine Rede sein – der Bau des neuen Hochwasserschutzes am Brandl, das neue Parkdeck samt Oberflächengestaltung in der Luitpoldstraße, der Beginn der großen Rathaussanierung und ein reges Kulturleben mit einer schier unübersehbaren Vielzahl von Veranstaltungen sind nur einige wenige Beispiele dafür, was in unserem Gemeinwesen heuer alles geleistet wurde.

 

Trotz der schwierigen finanziellen Situation haben wir es geschafft, an den richtigen Stellen zu investieren – bei der Kinderkrippe, bei den Kindergärten und Schulen und in die Infrastruktur der Stadt. Wir durften in diesem Jahr ein traumhaftes Schloßfest erleben, den ersten Bayerischen Bläserklassentag organisieren und uns über kulturelle Veranstaltungen auf höchster Qualitätsstufe freuen – ob im Stadttheater, bei den Barockkonzerten, dem Ensemble del Arte, der Sommerakademie oder den Konzerten im Birdland Jazz Club.

 

Auch besondere Jubiläen konnten im Jahr 2011 begangen werden, so ist die Stadt Neuburg nunmehr seit 50 Jahren Partner des Jagdgeschwaders 74, der Bundeswehrstandort bleibt als größter Arbeitgeber der Stadt und wichtiger gesellschaftlicher Faktor erhalten. Die Stadtwerke Neuburg feierten ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und garantieren weiterhin als wichtiger Partner der Daseinsfürsorge in den Bereichen Strom, Gas, Wasser, Wärme, Bäder und Busse günstige Preise, Kontinuität und Zuverlässigkeit für die Bürgerinnen und Bürger.

 

Natürlich gab es auch 2011 Rückschläge zu verkraften. In wirtschaftlicher Hinsicht hat uns die Entscheidung des Europäischen Golfverbandes enttäuscht, den Ryder Cup 2018 nach Paris und nicht nach Neuburg zu vergeben. Ausschlaggebend war meiner Meinung nach die mangelnde Unterstützung der Bundesregierung. Besonders traurig war der Abschied von unserem langjährigen Stadtrat und Bürgermedaillenträger Josef Pfaffel. Er hat uns im November für immer verlassen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Aber: das Leben geht weiter, es muss weitergehen und wir sind tagtäglich auf`s Neue gefordert.

 

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit unseren Vorhaben für 2012 auf einem guten, zukunftsweisenden Weg sind. So werden wir im Herbst mit dem Bau des neuen Kindergartens in Heinrichsheim beginnen, die Kinderkrippe an der Bürgermeister-Sing-Straße und die Mensa an der Mittelschule in Betrieb nehmen sowie im Kanalbau die Theresienstraße auf Vordermann bringen. Schließlich ist geplant, kurz vor Jahresende in das umfassend sanierte Rathaus – das erste Haus der Bürgerinnen und Bürger – zurückkehren zu können.

 

Nicht zuletzt werden wir im Jahr 2012 mit Hochdruck an der Verwirklichung des neuen Audigeländes im Industriegebiet Bruck arbeiten und voraussichtlich im Juli den ersten Spatenstich tätigen können. Wir werden weiterhin Baugebiete für junge Familien ausweisen und unsere kulturellen Vereine, unsere Sportvereine und unsere Jugend in der bewährten Form fördern. Wir werden die Nahwärmeversorgung ausbauen, Gewerbegebiete neu erschließen und auch am Thema „2. Donaubrücke“ weiterarbeiten.

 

Wir alle haben die Chance, eine erfolgreiche Zukunft zu bauen. Weiter kommen wir, wenn wir uns zutrauen, neue Perspektiven zu entwickeln, und mit Selbstvertrauen daran gehen, etwas für unser Gemeinwesen zu erreichen. Lassen Sie uns nie vergessen, dass wir in einer der schönsten Städte Bayerns leben dürfen, mit attraktiven Wohn- und Arbeitsbedingungen, mit herausragender historischer Bausubstanz, mit einem weit überdurchschnittlichen Sport- und Freizeitangebot und besten Einkaufsmöglichkeiten. Lassen Sie uns gemeinsam an einem liebens- und lebenswerten Neuburg an der Donau weiterarbeiten.

 

Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie allen Ihren Angehörigen wünsche ich ein  glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2012.

 

Ihr

 

Dr. Bernhard Gmehling

Oberbürgermeister

 

 

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Bernhard Mahler

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