Sie sind hier: Startseite > Pressemitteilungen > 2013 > Baustopp in der Amalienstraße
Neuburger Weihnacht
http://www.neuburg-donau.de/startseitenhinweise/neuburger-weihnacht/image_portlet

Vom 30. November bis 23. Dezember die Weihnachtszeit in Neuburg genießen

mehr...
Landesamt für Statistik
http://www.neuburg-donau.de/startseitenhinweise/landesamt-fuer-statistik/image_portlet

Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2018

mehr...
Krisendienst
http://www.neuburg-donau.de/startseitenhinweise/krisendienst/image_portlet

Telefon 0180 655 3000, täglich von 9 bis 24 Uhr, an 365 Tagen im Jahr

mehr...
Neuburg.com
http://www.neuburg-donau.de/startseitenhinweise/neuburg.com/image_portlet

Neuburger Unternehmen – online informieren & vor Ort einkaufen!

mehr...
Neuburger Wochenmarkt
http://www.neuburg-donau.de/startseitenhinweise/neuburger-wochenmarkt-1/image_portlet mehr...
 

Baustopp in der Amalienstraße

Pressemitteilung vom 21.08.2013 | Landesamt für Denkmalpflege ordnet Untersuchung an

Die Pflasterarbeiten in der Amalienstraße hatten am Mittwochmorgen noch regulär begonnen, am Vormittag war dann Schluss. Sämtliche Bautätigkeiten wurden von der Unteren Denkmalschutzbehörde auf Anordnung des Landesamtes für Denkmalpflege mit sofortiger Wirkung eingestellt. Grabungstechniker Herbert Unger vom Landesamt hatte über den lokalen Rundfunk von der Maßnahme erfahren und sich vor Ort selbst ein Bild gemacht. Dabei entdeckte er auffällige Stellen, die vor der erneuten Überdeckung jetzt untersucht werden müssen. Für die Gesamtmaßnahme bedeutet dies eine Verzögerung um eine Woche.

Baustopp in der Amalienstraße

Joachim Druckenmüller von der Firma Kant und Stadtingenieur Franz Reim (rechts) bei einer ersten Begutachtung

Für Ingenieur Franz Reim vom städtischen Bauamt kam der plötzliche Baustopp sehr überraschend: „Wir hatten die Fachbehörde bewusst nicht eingebunden, weil es aus unserer Sicht eben nur um die oberste Pflasterschicht ging. Selbstverständlich sprechen wir uns bei allen Maßnahmen, die tiefer in den Bestand eingreifen mit dem Landesamt für Denkmalpflege ab.“

 

Sehen kann man die etwa 15 archäologischen Befunde übrigens mit bloßem Auge. Die dunklen Flecken und eine Fläche mit rotem Ziegelwerk stechen optisch hervor. Hier könnte es sich laut Fachmann Herbert Unger um ein Fundament oder einen sog. Ziegelweg handeln.

 

 

Keine zeitaufwändigen Grabungen

 

Die gute Nachricht ist, dass die jetzt anstehenden Untersuchungen keine Grabungen nötig machen, die zu einer wochen- oder gar monatelangen Stilllegung der Baustelle führen. Vielmehr ist nur eine oberflächige Dokumentation der Befunde vorgesehen, die im Anschluss überdeckt. Die Stadt Neuburg hat sich bereits mit der in Ingolstadt ansässigen Fachfirma Kant in Verbindung gesetzt. Experte Joachim Druckenmüller machte sich schon am Mittwochmittag ein erstes Bild und hat die Arbeitsaufnahme für kommenden Montag zugesagt.

 

Die letzte Augustwoche dient nun der Untersuchung der Baustelle zwischen Schloss und Karlsplatz. Ab 2. September werden dann die regulären Pflasterarbeiten wieder aufgenommen. Die derzeit noch nicht bezifferbaren Kosten für die Untersuchung sowie die Bauverzögerung trägt die Stadt Neuburg.

Artikelaktionen
Pressekontakt

Bernhard Mahler

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher

Rathaus, Zi. 2.09, 2. Stock
Telefon 0 84 31/55-2 02
Kontakt per E-Mail