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Die Energiewende vor der Haustüre

Pressemitteilung vom 11.10.2013 | Stadt und Stadtwerke veranstalten Fachtagung

Bis zu 82 Zentimeter könnte nach Expertenmeinung der Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts ansteigen. Das war zumindest eine der Thesen, die der Weltklimarat nach seinem Treffen in Stockholm vor wenigen Wochen veröffentlichte. Erwärmung der Ozeane, Abschmelzen von Gletschern und Eisdecken – die weltweiten Auswirkungen sind beachtlich, gleichzeitig für viele Menschen aber auch ganz weit weg. In einer Fachtagung von Stadt und Stadtwerke soll jetzt deutlich gemacht werden, dass eine schnelle und effektive Energiewende zur Verlangsamung des Klimawandels nicht zuletzt auch Aufgabe der Stadtwerke und Kommunen sein muss.

Die Energiewende vor der Haustüre

Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling und Stadtwerkeleiter Prof. Richard Kuttenreich beim Leitungsbau zum Neuburger Nahwärmekonzept. Sinnbildlich ein Balanceakt!

Die Stadt Neuburg hat sich vor einigen Jahren auf die Fahne geschrieben, die CO2-Emmissionen bis 2020 um 30 % zu reduzieren. Ein ehrgeiziges Ziel, wenn man bedenkt, dass die Wirtschaft floriert, neue Fabriken gebaut werden und auch eine stetige Bevölkerungszunahme zu verzeichnen ist. Und doch kann die anvisierte Einsparung nur ein erstes Ziel sein, denn Deutschland plant auf nationaler Ebene bis zur Mitte des Jahrhunderts mit einer CO2-Reduzierung gar um 80 % zum Vergleichsjahr 1990.

Der gesellschaftliche Grundkonsens über die notwendigen Einsparungen und Umstrukturierungen ist vorhanden. Und auch in der Ottheinrichstadt hat man längst verstanden, dass das Thema wirklich jeden betrifft. Die Stadtpolitik steht mit der „lokalen Energiewende“ wohl vor ihrer größten Aufgabe seit Jahrzehnten. Es gilt ein sinnvolles Zusammenwirken von Stadtentwicklungsplanung, Versorgungswirtschaft, Industrie und Wohnungswirtschaft hinzubekommen. Und die Stadtwerke spielen hier eine zentrale Rolle. 

Prof. Richard Kuttenreich ist seit Juli Leiter der Neuburger Stadtwerke und beschäftigt sich intensiv mit der komplexen Thematik. „Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt neben dem Ausbau Erneuerbarer Energien bei der Einsparung von Energie, der Steigerung der Energieeffizienz und dem Erkennen und Nutzen örtlicher Synergiepotentiale“, betont Kuttenreich und ergänzt: „Das Neuburger Nahwärmekonzept ist gleichzeitig Mammutaufgabe und größte Chance für eine echte lokale Energiewende.“

Neuburgs OB Dr. Bernhard Gmehling setzt sich seit Jahren mit Nachdruck für die heimischen Projekte ein und hat auch die alles entscheidende Losung ausgegeben: „Die Neuburger Stadtwerke müssen vom reinen Energielieferanten zum Energieerzeuger werden“. Welche Herausforderungen auf Stadtwerke und Kommunen zukommen, greift die Fachtagung am 22. Oktober im Marstall auf. Wissenschaftler und Experten zeigen anhand aktueller Beispiele Möglichkeiten auf, wie die lokale Energiewende funktionieren kann.

Umweltingenieurin Birgit Bayer-Kroneisl hat für den Tag ein facettenreiches Vortragsprogramm mit renommierten Dozenten und einer Podiumsdiskussion zusammengestellt. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Kabaretteinlage von und mit Kerstin Hochstädter und Sepp Egerer. Die Fachtagung beginnt um 14 Uhr in der Oberen Altstadt im Marstall. Der Tagungsbeitrag beträgt 20 Euro und beinhaltet Vorträge, Abendessen und das Unterhaltungsprogramm. Interessierte können sich bis 16. Oktober bei der Stabsstelle Umwelt anmelden – Tel.: 08431 / 55-219. Die Programmdetails sind auf www.neuburg-donau.de zu finden.

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Bernhard Mahler

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Pressesprecher

Rathaus, Zi. 2.09, 2. Stock
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