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Unter dem Vesuv

Pressemitteilung vom 13.08.2013 | 35. Sommerakademie - Vortrag von Jutta Dieing

Die „Welthauptstadt der Musik“ - so nannte der französische Reisende Charles de Brosses die italienische Stadt Neapel, die er im Jahr 1739 besuchte. Als Stadt der Künste und des Geistes erlebte Neapel seit dem 17. Jahrhundert eine außergewöhnliche Blütezeit und wurde seinerzeit sogar in einem Atemzug mit Paris genannt. Im Rahmen der 35. Sommerakademie Neuburg an der Donau referiert Jutta Dieing, künstlerische Leiterin der Neuburger Barockkonzerte, am Dienstag, 13. August 2013 im Stadttheater über die Stadt, die damals ein Zentrum europäischer Kultur war.

Unter dem Vesuv

Bild: Pietro Fabris / Tarantella am Golf von Neapel (18. Jahrhundert, Neapel)

Der musikalisch-visuelle Vortrag stellt Neapel als zentrale Metropole der barocken Musik- und Theaterkultur vor und zeigt, dass die italienische Stadt zugleich auch ein beliebter Ausbildungsort für zahlreiche namhafte Künstler war, die von Süditalien aus ganz Europa bereisten und ihre Werke sowohl an lokalen Theatern, Kirchen und Privateinrichtungen, als auch an den unterschiedlichsten Königs- und Fürstenhöfen von Portugal bis nach St. Petersburg aufführten.

 

In der Musik, in der Schule der Scarlatti, Jomelli, Pergolesi und Cimarosa, feierte das „Genius des neapolitanischen Volkes“ europaweite Triumphe. Doch nirgends war die Musik so großartig zu hören wie in Neapel selbst, insbesondere im Teatro di San Carlo, welches 1735 neu erbaut wurde. Der Vortrag „Unter dem Vesuv. Neapel – das barocke Musikzentrum im 17. und 18. Jahrhundert“ beginnt um 20 Uhr im Stadttheater Neuburg, der Eintritt ist frei.

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Bernhard Mahler

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