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Er brachte zwei Oberbürgermeister in Fahrt

Pressemitteilung vom 29.04.2014 | Stadt Neuburg - Alois Drößler verabschiedet sich in den Ruhestand

Am Dienstagvormittag war im Foyer des Neuburger Rathauses richtig was los. Kein Wunder, stand doch der letzte Arbeitstag von Alois Drößler an, der sich nach über 20 Jahren mit einer Brotzeit in den Ruhestand verabschiedete. Kolleginnen und Kollegen aus allen Ämtern und Sachgebieten gaben sich die Klinke in die Hand, um sich persönlich von der guten Seele des Hauptamtes zu verabschieden. Über zwei Jahrzehnte hinweg fungierte der gebürtige Neuburger als Hausmeister des Harmoniegebäudes und des Rathauses. Darüber hinaus war Alois Drößler als OB-Fahrer tätig und chauffierte zunächst Hans-Günter Huniar und dann Dr. Bernhard Gmehling zu zahlreichen offiziellen Anlässen in ganz Bayern.

Begonnen hat der in Rennertshofen lebende Neu-Ruheständler seinen Dienst bei der Stadt Neuburg am 1. Oktober 1993. Damals 44 Jahre alt konnte er schon auf ein respektables Berufsleben zurückblicken. Nach einer Lehre als Landmaschinenmechaniker und einer ersten Anstellung als Schlosser ging es 1969 für achtzehn Monate zur Bundeswehr. Es folgten sechzehn Jahre bei Eternit in Neuburg und sieben Jahre bei Audi in Ingolstadt. Im Sommer 1993 stieß Drößler dann bei der morgendlichen Zeitungslektüre auf eine Stellenausschreibung der Stadt Neuburg. „Die abwechslungsreiche Mischung aus Handwerk und Fahrdienst hat mich sofort angesprochen, weshalb ich mich gleich beworben hab“, erzählt Drößler. Und tatsächlich lag, kaum aus dem Urlaub zurück, die Einladung zum Bewerbungsgespräch im Briefkasten.

Nur wenige Wochen nach Dienstantritt wusste Alois Drößler übrigens schon, dass er alles richtig gemacht hat. Im Rahmen einer Veranstaltung kamen ihm damals zu seinem großen Erstaunen auf der Rathaustreppe leicht bekleidete Bauchtänzerinnen entgegen. „Spätestens da hab ich gewusst, des passt, da bin ich richtig“, erzählt Drößler schmunzelnd bei seiner Verabschiedung. Gerade dieser Spitzbuben-Humor aber auch seine Herzlichkeit und vor allem stete Hilfsbereitschaft machten den „Alois“ zum äußerst beliebten Kollegen. Beleg für das große Vertrauen in ihn war nicht zuletzt der Umstand, dass er dreimal in den Personalrat gewählt wurde.

Als Fahrer des Oberbürgermeisters war aber auch noch eine weitere Eigenschaft besonders gefragt – die Verschwiegenheit. So wurden in den vielen Stunden im Dienstauto natürlich auch unzählige vertrauliche Gespräche geführt. „Ich hab im Lauf der Jahre viel gehört, mir aber grundsätzlich überhaupt nix gemerkt“, bringt es Drößler mit einem Augenzwinkern auf den Punkt.

Dem tatsächlichen Renteneintritt zum Stichtag am 31. Mai sieht Alois Drößler letztlich mit gemischten Gefühlen entgegen: „Ich bin wirklich gern in die Arbeit gegangen. Der Kontakt mit den vielen Kollegen wird mir bestimmt fehlen. Andererseits freue ich mich aber auch auf die Zeit mit meiner Frau Gisela, das Liegen-bleiben-können und die Arbeit in Haus und Garten.“

Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling bedankte sich Rahmen einer kleinen Feierstunde bei seinem treuen Mitarbeiter und wünschte ihm Gesundheit und Wohlergehen im wirklich verdienten Ruhestand.

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Bernhard Mahler

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