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Karlsplatz-Linde musste gefällt werden

Pressemitteilung vom 06.02.2014 | Routineuntersuchung am Donnerstag – Stadtgärtnerei musste sofort handeln

Eine routinemäßige Untersuchung des altehrwürdigen Baumbestandes am Karlsplatz hat ergeben, dass die direkt an der Ecke zur Provinzialbibliothek stehende Linde extrem bruchgefährdet ist. Der stattliche Baum reagierte bei einer Zugprobe am Donnerstagmorgen mit deutlich hörbarem Knarren und sichtbaren Bewegungen.

Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass das Geräusch durch einen großen Riss am abgestorbenen Stammfuß hervorgerufen wurde. Mitarbeiter der Stadtgärtnerei öffneten daraufhin die vor mehreren Jahrzehnten eingelegte Draht- und Blechverkleidung. 

Durch die etwa 50 cm breite und fünf Meter lange Stammöffnung konnte man nun ins Innere des Baumes sehen. Der völlig hohle und ausgefaulte Stamm wurde nur noch von sechs Metallstäben gehalten, die bereits größtenteils ohne Halt waren.

Für den städtischen Grünordnungsexperten Christian Smyczek war klar, dass die verbliebene Tragfähigkeit nicht ausreicht und der Baum ein akutes Sicherheitsrisiko für Leib und Leben darstellt. Die Krone mit einem Gewicht von rund einer halben Tonne könnte bei stärkerem Wind den gesamten Baum umreißen. In Absprache mit Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling wurde deshalb entschieden, die Fällung des toten Baumes sofort durchzuführen.

Bereits in den kommenden Wochen sollen die Wurzelstöcke entfernt werden und kurz darauf eine Neupflanzung mit einer stattlichen Jung-Linde erfolgen. Langfristig ist es das Ziel der Stadt Neuburg, nach und nach eine vorsichtige und an das historische Umfeld angepasste Verjüngung des Baumbestandes durchzuführen.

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Bernhard Mahler

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher

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