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Sayle-Fotografien als große Schau

Pressemitteilung vom 27.03.2015 | Ausstellung im Rathausfletz - ein Stück ästhetische Zeitgeschichte

Länger als ein halbes Jahrhundert prägen die Aufnahmen der drei Fotografen Max Sayle (1847 – 1924), Julius Sayle (1895 – 1979) und Max Julius Sayle (1936 – 2014) die öffentliche Wahrnehmung der Stadt Neuburg. In hoher ästhetischer und technischer Qualität werden die Menschen, die Architektur und das allgemeine Leben von den drei Fotografen ins rechte Bild gesetzt. Die Ausstellung „Fotoatelier Sayle: Durchs Objektiv betrachtet“ zeigt ab Sonntag, 29. März, in der Städtischen Galerie im Rathausfletz eine Auswahl der rund 100.000 Aufnahmen, die die Stadt Neuburg als zeitgeschichtliches Dokument mit hohen ästhetischem Wert jüngst erworben hat.

Anhand der ausgestellten Fotografien ist nicht nur die Neuburger Geschichte des 20. Jahrhundert nachzuverfolgen, auch sind die für die Ausstellung ausgewählten Fotoarbeiten unter ästhetischen Gesichtspunkten mehr als nur bemerkenswert, offenbaren sie doch ein beeindruckendes Gespür für die Bildkomposition. 48 Arbeiten werden unter den Oberbegriffen „Stadtbild“, „Leben“ und „Arbeiten“ gezeigt. Ein Fotowürfelpuzzle und eine historische Kamera runden die sehenswerte Ausstellung ab. 

Max Sayle sen. interessierte sich bereits zur Jahrhundertwende für das seinerzeit neue Medium der Fotografie und setzte die Neuburger Bürgerschaft mit seiner Kamera geschickt in Szene. Die frühesten seiner Aufnahmen stammen aus den Jahren 1895-1900, lassen aber bereits erkennen, dass die neue Technik den Seifensieder und Likörfabrikanten nicht nur faszinieren konnte, sondern dass er auch eine echte Begabung dafür besaß; ein Talent, welches er seinem Sohn und seinem Enkel offenbar vererbte. 

Denn was für den Vater noch Hobby, wurde für Julius Sayle zur Profession, kam dieser doch 1923 in seine Heimatstadt Neuburg zurück, um dort ein Fotoatelier zu eröffnen, das wegen der technischen und künstlerischen Qualität der Aufnahmen schon bald zur ersten Adresse der Stadt gehörte. Bis in die 1960er Jahre dokumentierte der passionierte Fischer sämtliche Bereiche des Stadt- und Gesellschaftslebens. 

In den 50er Jahren wurde Julius Sayle dann von seinem Sohn Max unterstützt. Nach einer Ausbildung zum Fotografen führte Max Julius Sayle zunächst mit dem Vater gemeinsam das Fotoatelier fort. Durch eine besondere Passion für Industriefotografie und Technik wurde er zum Chronisten des wirtschaftlichen Aufschwungs der Stadt. Im Jahr 1972 verließ er Neuburg, war aber als Fotograf weiterhin in München tätig. 

Die Ausstellung „Fotoatelier Sayle – durchs Objektiv betrachtet“ wird am Sonntag, 29. März um 11:30 Uhr durch OB Dr. Bernhard Gmehling in der Städtischen Galerie im Rathausfletz eröffnet. Der Fotograf, Kameramann und langjährige Freund der Familie Sayle, Abo Schmid, führt in die Ausstellung ein. Die Ausstellung läuft bis zum 3. Mai und ist Donnerstag und Freitag von 17 bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. 

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Pressekontakt

Bernhard Mahler

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher

Rathaus, Zi. 2.09, 2. Stock
Telefon 0 84 31/55-2 02
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