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Aussprache mit den Schulweghelfern

Pressemitteilung vom 09.03.2016 | OB erklärt Regularien und spricht Anerkennung aus – Helfer gesucht

Auf persönliche Einladung von Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling fand am Dienstagnachmittag ein Treffen der Neuburger Schulweghelfer und Schulbusaufsichten statt. Anlass der Zusammenkunft waren die jüngsten Missverständnisse zur finanziellen Entschädigung des wichtigen Dienstes. Im Beisein von Verkehrswacht und Polizei konnte der Sachverhalt geklärt und zudem auch das ein oder andere Praxisproblem diskutiert werden. OB Gmehling sprach den engagierten Helfern große Anerkennung des gesamten Stadtrates aus und machte auch deutlich, dass der positive Umstand, keine Schulwegunfälle beklagen zu müssen, vor allem auf den ehrenamtlichen Einsatz der Schulweghelfer zurück geht.

Vor einigen Wochen kam es im Kreise der Helfer zu verständlichem Unmut bezüglich der Entschädigung des Schulweghelferdienstes. Über Jahre hinweg bezahlte die Stadt Neuburg eine Pauschale von 7 Euro pro Stunde. In bester Absicht und als Zeichen der Wertschätzung beschloss dann der Stadtrat bei bundesweiter Einführung des Mindestlohns 2014, dass auch die städtischen Schulweghelfer den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro erhalten sollen.

Und genau an dieser Stelle entstand das Problem. Denn wie sich im Laufe der Zeit in den Ausführungsbestimmungen der komplexen gesetzlichen Vorgaben herausstellte, darf die Stadt Neuburg für den Helferdienst keinen Mindestlohn bezahlen, ohne den Status des Ehrenamtes aufzugeben. Das heißt, dass sämtlich Helfer in die volle Steuerpflicht samt Sozialabgaben gefallen wären, was in vielen Fällen dazu geführt hätte, dass unterm Strich sogar weniger übrig geblieben wäre.

Das eigentlich Gutgemeinte hätte sich also ins Gegenteil verkehrt, was die Stadt Neuburg zur Rückführung zur alten Regelung bewog. Es bleibt also bei den 7 Euro pro Stunde und einem Jahreshöchstbetrag von 2.400 Euro, denn nur dann kann von einem Ehrenamt ausgegangen werden.  

Kreisverkehrswacht und Polizei danken und unterstützen

Ingolf Süß hob als Vorsitzender der Kreisverkehrswacht ebenfalls die Bedeutung des wichtigen Dienstes im Sinne der Kinder hervor. Seiner Überzeugung nach sei hier eine gehörige Portion Idealismus im Spiel, wenn man sich den Herausforderungen des Schulwegdienstes verschreibt. Neben der Entschädigung sei aber auch der jährliche Helferausflug, eine ordentliche Einweisung sowie ein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz gute Zeichen der Anerkennung und Unterstützung. Verkehrsexperte Wilfried Schwarz von der Neuburger Polizei brachte es auf den Punkt: „Ohne Ihren Dienst an der Gemeinschaft würde es einfach nicht mehr funktionieren. Wir brauchen Sie weiterhin als Schutzengel für unsere Kinder.“

Helfer gesucht

Die Stadt Neuburg sucht zur Verstärkung weiterhin Schulweghelfer und Schulbusaufsichten im gesamten Stadtgebiet. Einsatzzeit ist Montag bis Freitag in den Morgenstunden sowie zur Mittagszeit. Die ehrenamtliche Kraft hat die Aufgabe, die Kinder an der Bushaltestelle zu beaufsichtigen, das Einsteigen in die Busse zu kontrollieren oder beim Überqueren von Straßen zu helfen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch arbeitslose Personen eingesetzt werden können, weil es hier keinerlei Abzüge bei Leistungsbezügen gibt. 

Interessierte wenden sich an das städtische Ordnungsamt – Tel.: 55-324.

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Pressekontakt

Bernhard Mahler

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher

Rathaus, Zi. 2.09, 2. Stock
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