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Wenn im Gutmensch das Tier erwacht

Pressemitteilung vom 02.02.2016 | Rabenschwarze Komödie im Stadttheater

Nicht erst seit der Polanski-Verfilmung mit Jodie Foster, Kate Winslet und Christoph Waltz gehört „der Gott des Gemetzels“ zu einer der meistgespielten Komödien der Gegenwart. Ganz vortrefflich nimmt das amüsante Bühnenwerk das sogenannte Bildungsbürgertum aufs Korn. Am Donnerstag, 11. Februar und Freitag, 12. Februar ist das Kammerspiel in einer bissigen Inszenierung des Landestheaters Dinkelsbühl jeweils um 20 Uhr im Neuburger Stadttheater zu sehen.

Wenn im Gutmensch das Tier erwacht

Hans von Daminski, Landestheater Dinkelsbühl

Dass moderne Aufgeklärtheit, Vernunft und sogenanntes Gutmenschentum nur an der Oberfläche existieren und darunter immer noch die blanken Urinstinkte brodeln, beweisen im „Gott des Gemetzels“ die beiden Ehepaare Michael und Veronique Houillé sowie Alain und Annette Reille. Mitten im Leben stehend, beruflich erfolgreich, mit Interesse für Kunst und für fremde Kulturen erscheinen die beiden Paare eloquent, weltoffen und tolerant. Wenn nur nicht die eigenen Kinder wären, denn Ferdinand Reille hat mit einem Stock Bruno Houillé ins Gesicht geschlagen. Folgen: eine geschwollenen Oberlippe, zwei abgebrochene Schneidezähne, beim rechten Schneidezahn einhergehend mit Schädigung des Nervs. Zum Glück gibt es unter Erwachsenen die Kunst des zivilisierten Umgangs miteinander. Und so trifft man sich zum klärenden Gespräch.

Dort ergibt dann allerdings ein Wort das andere und ehe man es sich versieht, werden sämtliche Spielregeln der Zivilisation über Bord geworfen, dies zur Freude der Zuschauer, die sich auf einen Abend voller bitterböser Komik freuen dürfen. Karten für beide Vorstellungen sind unter www.eventim.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Bernhard Mahler

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