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Äste, Hecken und Sträucher zurückschneiden

Pressemitteilung vom 01.06.2017 | Das Ordnungsamt weist auf die Pflichten der Straßenanlieger hin

Mitarbeiter des Ordnungsamtes stellen in diesen Tagen vermehrt fest, dass Bäume, Hecken oder Sträucher von Privatgrundstücken in den öffentlichen Verkehrsraum hineingewachsen sind. Hierdurch können Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrer behindert werden. Besonders gefährlich ist es, wenn an Eckgrundstücken die Sicht stark eingeschränkt wird oder Verkehrszeichen, Straßenlampen oder Straßennamensschilder von überhängendem Bewuchs verdeckt werden. Darüber hinaus stellt auch die Einengung der Gehsteige durch überwachsende Gehölze für die Fußgänger nicht nur eine Erschwernis dar, sondern manchmal auch eine Gefährdung.

Äste, Hecken und Sträucher zurückschneiden

Archivfoto

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Verkehrssicherung nicht nur eine Sache der Straßenverkehrsbehörde ist, sondern dass auch die Besitzer der Grundstücke entlang der Straßen für die Verkehrssicherheit mitverantwortlich sind. So schön manche Bäume, Hecken und Anpflanzungen auch sein mögen, sie dürfen aber nicht zu einem Ärgernis oder gar zur Gefahr für andere werden.

Die Stadt Neuburg bittet deshalb alle Grundstücksbesitzer, ihre Bäume, Hecken und Sträucher zu überprüfen und erforderlichenfalls so weit zurück zu schneiden, dass das vorgeschriebene Lichtraumprofil eingehalten wird. Dürre Bäume und Äste können dabei ebenfalls eine erhebliche Gefahr bedeuten und müssen, wenn sie den öffentlichen Verkehrsraum gefährden, beseitigt werden. Zudem sind Straßenanlieger auch verpflichtet, die Regenrinnen zu säubern und von Unkraut zu befreien.

Für die Freihaltung von Bewuchs im öffentlichen Verkehrsraum gilt folgendes:

  • Auf Geh- und Radwegen ist eine lichte Durchgangshöhe von mindestens 2,50 m einzuhalten. 
  • Für den Kfz-Verkehr muss die lichte Höhe mindestens 4,50 m betragen. 

Auch im Bereich von Straßenlampen, Verkehrsschildern und Straßennamensschildern sind Bäume, Hecken und Sträucher so weit zurück zu schneiden, dass die Lampen ihre Beleuchtungsfunktion erfüllen können und die Beschilderung mühelos erkannt und gelesen werden kann.

Soweit Anlieger ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, ist die Stadt Neuburg verpflichtet, auf Kosten der Grundstückeigentümer freizuschneiden und Bußgelder zu verhängen.

Sondernutzung auf öffentlichem Grund

Das Ordnungsamt macht außerdem darauf aufmerksam, dass das Anbringen von Hinweisschildern auf öffentlichem Grund der Erlaubnis durch die Stadt Neuburg bedarf. Zudem ist das Ablegen von sog. Findlingen oder ähnlich großen Gegenständen in öffentlichen Grünstreifen untersagt. Nicht genehmigte Hinweisschilder sowie Gegenstände auf öffentlichem Grund sind umgehend zu entfernen. 

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Pressekontakt

Bernhard Mahler

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher

Rathaus, Zi. 2.09, 2. Stock
Telefon 0 84 31/55-2 02
Kontakt per E-Mail