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Bürger müssen Trinkwasser ab sofort abkochen

Pressemitteilung vom 01.09.2017 | Bakterien im Leitungsnetz der Stadtwerke gefunden

Das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen hat mit sofortiger Wirkung für die Bürger der Stadt Neuburg sowie für die gesamte Gemeinde Oberhausen und Ballersdorf ein Abkochgebot erlassen. Im Rahmen von Routineuntersuchungen wurden sogenannte Enterokokken nachgewiesen. Die Bakterien dürfen im Trinkwasser nicht vorhanden sein. Der Nachweis der Verunreinigung ist ein Hinweis darauf, dass die Übertragung von Krankheitserregern nicht ausgeschlossen werden kann.

Betroffen sind alle Haushalte, die ihr Wasser vom Wasserwerk im Sehensander Forst beziehen. Die Anordnung betrifft damit allein im Neuburger Stadtgebiet rund 25.000 Menschen. Nicht betroffen ist das Versorgungsgebiet des Brunnens in Bittenbrunn, also vor allem die Bürger nördlich der Donau, wie z.B. der Ortsteil Gietlhausen, Laisacker, Bittenbrunn. Auch Heinrichsheim als größter Stadtteil ist nicht betroffen.

Bürgertelefon eingerichtet

Ab sofort sind für alle Bürger zwei Info-Telefone geschaltet:

Tel.: 08431 / 57 525 für alle medizinischen Fragen und zur Verwendung des Wassers

Tel.: 08431 / 509 163 für alle Fragen zur örtlichen Betroffenheit

Beide Bürgertelefone sind heute am Freitag, 1. September bis um 22 Uhr besetzt. Am Samstag, 2. September und Sonntag, 3. September sind beide Telefone von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 20 Uhr erreichbar. Ab Montag sind die Ansprechpartner zu regulären Geschäftszeiten ereichbar.

Wie koche ich richtig ab

Bis zu einer ausreichenden Chlorung des Trinkwassers soll das Leitungswasser nur abgekocht genutzt werden. Das gilt sowohl für die Nahrungs- und Getränkezubereitung. Dazu muss das Wasser einmal für 3 Minuten sprudelnd aufgekocht und langsam über mindestens 10 Minuten abgekühlt werden. Zum Duschen, für die Toilettenspülung und zum Wäschewaschen ist das Trinkwasser aus der Leitung ohne Einschränkung nutzbar. 

Lebensmittelverarbeitende Unternehmen sind auch betroffen

Das Gesundheitsamt weist mit Nachdruck darauf hin, dass auch lebensmittelverarbeitende Unternehmen ebenfalls strikt an das Abkochgebot gebunden sind. Betroffen sind hier z.B. Bäcker, Metzger, Brauereien und natürlich Gaststätten aller Art. 

Hintergrund der Maßnahme

Bei einer Routinebeprobung des Trinkwassers der Stadtwerke Neuburg wurden am vergangenen Mittwoch bei einer Abnahmestelle in der Nördlichen Grünauer Straße Bakterien (Enterokokken) in einem unteren Schwellenwert festgestellt. Nach Eingang der Mitteilung am Landratsamt wurde eine sofortige Nachkontrolle an der Abnahmestelle durchgeführt. Das Ergebnis dieser Probeentnahme war negativ, d.h. das zur Prüfung übernommene Wasser war einwandfrei. 

Gleichwohl wurden sofort an neun weiteren Stellen im Versorgungsnetz Untersuchungen durchgeführt. An einer Entnahmestelle kam es erneut zu einem Bakteriennachweis. Das Trinkwasserlabor der Stadt Ingolstadt hat die Verunreinigung am Freitag, 1. September um 16 Uhr schriftlich bestätigt. Daraufhin hat das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen einen Bescheid zur weiteren Verfahrensweise erlassen. Dieser sieht neben dem sofortigen Abkochgebot auch eine Chlorung des gesamten Leitungsnetzes vor. Die Arbeiten dazu beginnen am Samstag, 2. September. Bis die Chlorung das gesamte Leitungsnetz erfasst hat und wirkt, muss abgekocht werden. Dabei ist nach derzeitigem Kenntnisstand von etwa einer Woche auszugehen. 

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Pressekontakt

Bernhard Mahler

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher

Rathaus, Zi. 2.09, 2. Stock
Telefon 0 84 31/55-2 02
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