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Reparatur-Initiativen treffen sich in Neuburg

Pressemitteilung vom 18.05.2017 | Erfahrungsaustausch im Kampf gegen die Wegwerfgesellschaft

Das Neuburger Reparaturcafe ging vor zwei Jahren an den Start und hat sich seither bestens entwickelt. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer kümmern sich dabei um defekte Geräte und Gegenstände aller Art. Das Projekt der Agenda 21 wird regelmäßig im Bürgerhaus am Schwalbanger veranstaltet und erfreut sich stets wachsender Beliebtheit. Den sehr guten Zuspruch samt herausragendem Engagement der Neuburger Einrichtung nahm die Stiftung „Netzwerk Reparatur-Initiativen“ jetzt zum Anlass, das süddeutsche Treffen der Reparaturcafes in der Ottheinrichstadt zu veranstalten. Am vergangenen Samstag trafen sich rund 25 Vertreter unter anderem aus Tübingen, Ulm, Ingolstadt, Erlangen sowie vieler kleiner Kommunen im Neuburger Rathaus.

Auf dem Programm standen Themenrunden und Workshops, bei denen Erfahrungen ausgetauscht und neue Ideen gesammelt werden konnten. Dabei wurde dann schnell klar, dass es kein Patentrezept für ein gut funktionierendes Reparaturcafe gibt. Was bei den einen gut klappt, gestaltet sich andernorts schwierig. So wünschen sich zum Beispiel viele Organisationen mehr junge Leute im Helferteam. 

Und genau hier sticht die Stadt Schwabmünchen hervor, denn dort kooperiert die Einrichtung sehr effektiv mit dem Jugendzentrum. Da wird dann schnell aus einer Reparatur auch eine Hilfestellung bei der Bedienung eines Smartphones. Das Reparaturcafe Tübingen wiederum bietet eine offene Werkstatt an, die die Bürger der Stadt zu einem geringen Unkostenbeitrag nutzen dürfen. Gebündelt und vernetzt werden all diese Bewegungen in der Stiftung Netzwerk Reparatur-Initiativen.

Umweltingenieurin Birgit Bayer-Kroneisl zeigte sich begeistert vom anhaltenden Engagement bei der deutschlandweiten Reparaturbewegung und vor allem im Reparaturcafé Neuburg. Sie führt das auf den Win-Win Effekt der Bewegung zurück: „Für die Kommune ist ein Reparaturcafé ein wichtiges Sozialangebot, die ehrenamtlichen Mitstreiter haben Spaß am Helfen und gemeinsamen Reparieren und die Besucher sparen Geld und lernen selbst anzupacken. Schließlich heißt Reparieren auch Energie einzusparen und hilft damit auch beim Klimaschutz. Kurzum: „Mit unserem Reparaturcafé setzen wir ein wichtiges Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft“, zeigt sich Birgit Bayer-Kroneisl überzeugt.

Einer, der von Anfang mit dabei ist und als einer der Gründerväter gilt, ist Werner Fuhr. „Wir haben einen tollen Zulauf mit unglaublich vielen Mitstreitern“, lobte Fuhr die engagierten Unterstützer, die regelmäßig im Bürgerhaus Schwalbanger ihre Hilfe anbieten. Die Anerkennung und Unterstützung durch die Stadt Neuburg gibt uns den Antrieb, nicht nachzulassen.“ Werner Fuhr selbst geht stets als gutes Vorbild voran, organisiert, akquiriert neue Helfer und ist bei jedem Treffen an vorderster Stelle mit dabei.

Ein konkretes Ergebnis aus dem Netzwerktreffen ist die geplante Erarbeitung einer Wanderausstellung durch Süddeutschland. Darin werden dann z.B. schlecht reparierbare Dinge solchen gegenübergestellt, bei denen es möglich ist, kleine Defekte rasch zu beheben. Die Besucher sollen auch  Wissenswertes über die sog. geplante Obsoleszenz erfahren, einer vom Hersteller absichtlichen Verringerung der Lebensdauer von Produkten. Und schließlich wird es interessante Hintergrundinformationen, Tipps für den Einkauf und Informationen zu Reparaturinitiativen geben.

Informationen zur vorgesehenen Wanderausstellung und zum Netzwerk an sich gibt es unter www.reparatur-initiativen.de. Die Neuburger Gemeinschaft stellt sich unter www.reparaturcafe-neuburg.de ausführlich vor.

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Pressekontakt

Bernhard Mahler

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher

Rathaus, Zi. 2.09, 2. Stock
Telefon 0 84 31/55-2 02
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