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Baumfällungen am alten Friedhof

Pressemitteilung vom 28.02.2018 | Kontrollen offenbaren Sicherheitsrisiko

Eine routinemäßige Untersuchung des Baumbestandes am Friedhof an der Franziskaner Straße hat ergeben, dass sich insgesamt 11 alte Bäume in einem sehr kritischen Zustand befinden. Bei sieben Linden und einer Fichte sah Stadtgärtnerei-Leiter Uwe Johannsen einen schnellen Eingriff als dringend erforderlich an. Pilzbefall und deutliche Rückbildungen machen die jahrzehntealten Stämme und Äste zum echten Sicherheitsrisiko.

Und so werden dieser Tage acht teils mächtige Bäume von einer beauftragten Fachfirma gefällt. Die Maßnahme ist mit der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt sowie den Stadträten Elfriede Müller (Friedhofsreferentin) und Alfred Hornung (Bauhof-Referent, Förster) abgestimmt und beinhaltet auch intensive Baumpflegearbeiten.

„Wir haben jeden einzelnen Baum eingehend untersuchen lassen und sind dabei auf Schäden gestoßen, die nicht mehr akzeptabel waren“, erzählt Uwe Johannsen und ergänzt: „Die Gefahr ist einfach zu groß, dass uns so ein massiver, kaputter Riese umfällt und dabei erheblichen Sach- und im schlimmsten Fall sogar Personenschaden anrichtet.“

Drei Linden bleiben zum jetzigen Zeitpunkt übrigens noch stehen, weil sich im Rahmen einer genauen Untersuchung herausgestellt hat, dass sich Fledermäuse eingenistet haben. Noch in diesem Jahr geschieht in enger Abstimmung mit der Verwaltung eine Ersatzpflanzung an den Stellen, die sinnvoll für den Friedhofsbetrieb sind und dem Baum eine lange Lebenszeit möglich machen. 

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Bernhard Mahler

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