Stadtrundgang nach Plan
Ein Spaziergang durch die Geschichte der Stadt.
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Studienkirche und Studienseminar
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Ehem. Ursulinenkloster mit Klosterkirche St. Ursula, errichtet 1700/01 unter Kurfürst Johann Wilhelm; Baumeister Valerian Brenner, Stuck Nikolaus Perti. In den angrenzenden ehem. Klosterräumen (heute kath. Fachakademie) Ausstellung der barocken Antependien und Ornate der Ursulinen.
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Das Obere Tor
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Erbaut durch die Stadt 1530; am Giebel Stadtwappen mit den Prinzen Ottheinrich und Philipp auf Steckenpferden.
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Die Münz
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Ehem. vorgeschichtliche und keltischen Wehranlagen, spätrömisches Kastell, ca. 1200 Einrichtung einer Vogteiburg (Hexenturm); 1462 Ritterhaus; im 16. Jh. Münzstätte und Gießhaus; sog. Hexenhaus mit Torbogen zur Amalienstraße nach Abbruch 1989 wiedererichtet.
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Pfarrkirche St. Peter
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Erste Pfarrkirche im 7. Jh.; 740-804 Bischofskirche; jetziger frühbarocker Bau von 1641/46; Altarplastiken von J.M.Fischer aus Dillingen.
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Weveldhaus, Stadtmuseum
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Adelspalais, Erdgeschoss von 1517 mit Renaissancefresken; Fassade und Obergeschosse barock, Aufstockung und Umbau 1713 durch W. a. v. Weveld; prachtvoll stuckierte Räume, die das Stadtmuseum beherbergen.
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Provinzialbibliothek
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Ehem. kath. Bürgerkongregation; Frührokokobau von 1731/32 nach Plänen von Franz Moritz v. Loew; Barocker Saal im Obergeschoss seit 1803 Provinzialbibliothek mit prachtvollem barockem Schrankwerk aus dem ehem. Reichskloster Kaisheim.
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Karlsplatz
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Erweiterung der Platzanlage nach Turmeinsturz 1602; umsäumt von 200jährigen Linden sowie stattlichen Adels- und Bürgerhäusern aus Renaissance und Barock; Marienbrunnen von 1729 und 1773.
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Rathaus, Galerie am Rathausfletz
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Renaissancebau von 1603/09, errichtet durch den Graubündener Baumeister Gilg Vältin nach Plänen von Josef Heintz und Alexander Pasqualini; stattliche Freitreppe, Eingangsportal mit Ceres und Justita, darüber Stadtwappen. Im Erdgeschoss-Fletz städt. Kunstgalerie.
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Hofapotheke, Birdland Jazzclub
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1713 barocker Neubau der “Fürstenherberge” durch Neuburger Baumeister Johann Puchtler; über dem Portal Wappen des Kurfürsten Johann Wilhelm; Hofapotheke von 1837-1992, Jazzclub im Gewölbekeller.
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- Verweise
- Birdland Jazz Club
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Hofkirche "Zu Unserer Lieben Frau"
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1607/08 erbaut nach Plänen von Josef Heintz; bedeutendes Bauwerk der Spätrenaissance; Stuckierung: Gebr. Castelli aus Rovereto, barocke Ausstattung durch Joh. Jakob Breitenauer; 1624-27 Fertigstellung von Turm und Westfassade durch Johann Alterthal und Antonio Serro.
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Ehem. Jesuitengymnasium mit Kongregationssaal
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Barockbau von 1713. Im Obergeschoss Saal der ehem. Studentenkongregation mit Deckenstuck und Gemälden des Neuburger Hofmalers Franz Hagen, heute städt. Konzertsaal; Stätte der Barockkonzerte oder für Trauungen.
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Pfalz-Neuburger Residenzschloss
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Bedeutende Anlage der Frührenaissance, 1530-45 von Pfalzgraf Ottheinrich erbaut; Schlosskapelle, ältester protestantischer Kirchenbau Bayerns mit Fresken von Hans Bocksberger (1543); im Schlosshof Sgraffitifassade mit Szenen aus dem Alte Testament von Hans Schroer (nach 1555); monumentaler Ostflügel mit zwei Rundtürmen, von denen der nördliche im Erdgeschoss eine barocke Grottenanlage (1665-68) beherbergt.
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- Verweise
- Schloss Neuburg
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Unteres Tor
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Dem Nordflügel des Neuburger Schlosses vorgelagerter Torbau mit Wappen Kurfürst Karl Theodors. Der früher einzige östliche Zugang der Stadt - “Nadelöhr” genannt - führt durch den Schlossbau Pfalzgraf Ottheinrichs.
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Stadttheater
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Ehem. herzogl. Getreidekasten; 1868/69 Einbau eines Biedermeier-Emporentheaters; Modernisierung mit Anbau eines Foyers 1986/88.
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Marstall Pfalzgraf Philipp Ludwigs
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Dreischiffige Halle von 1594 mit Kreuzrippengewölben von Hans Hauch, Amberg.
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Die Burgwehr
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Ehem. Eckbastion der Neuburger Stadtmauer aus dem 15. Jh.; ab ca. 1800 als Aussichtsturm im Hofgarten der Herzogin Amalie verwendet; 1928 Anbau und Nutzung als Kneippkurheim; Renovierung 1990/92.
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Christuskirche
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Evangelische Pfarrkirche, 1927/30 von German Bestelmeyer erbaut.
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Sankt Augustin, Alter Friedhof
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Ehem. Franziskanerklosterkirche St. Anton von 1657-60 mit angrenzenden Klostergebäuden; 1794 nach Brand erneuert; 1803 Aufhebung des Klosters; 1857 Neueinrichtung der Kirche durch die Barmherzigen Brüder. Der angrenzende alte Stadtfriedhof wurde seit dem 17. Jh. auf dem Gelände des Hofgartens Pfalzgraf Ottheinrichs von 1529 angelegt.
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Pfarrkirche Heilig Geist
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Neubau der Spitalkapelle beim Bürgerspital von 1522 als barocke Pfarrkirche 1723/26 durch den Neuburger Hofbaumeister Johann Puchtler, Deckenbilder von Matthias Zink.
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Schrannenplatz mit Markthalle
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Seit dem 18. Jh. Marktplatz für den Kornhandel; 1938 Kinoneubau auf dem Platz anstelle des Schrannenhauses; 1982-84 Abbruch des Kinobaues und Wiederherstellung des Platzes als Markt mit Markthaus anstelle der früheren Mazillis-Schule im Rahmen der Stadtsanierung.
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Neben dem Wochenmarkt finden hier Dulten, Spezialmärkte und verschiedene Stadtfeste , wie das Weinfest mit der Partnerstadt Sète, statt. Die Untere Stadt ist das eigentliche Geschäftszentrum und bietet mit seinen begrünten Fußgängerbereichen und seinem attraktiven Einzelhandel mit vielen Fachgeschäften ein besonderes Einkaufserlebnis.
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Donaukai
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Neuburg bietet gerade von der Donau aus eines der imposantesten Stadtbilder, die der Strom mit seinen vielen glänzenden Städten zu bieten hat. Landeplatz für Wasserwanderer und Promenade für die Neuburger Bevölkerung ist der Donaukai mit dem hübschen Fährmannsbrunnen, wo jährlich im Mai auch die bekannten Fischerstechen - Lanzenturniere auf Fischerbooten - stattfinden.
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- Verweise
- Donaukai
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Rennbahn mit Hofgartenkino
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An den mittelalterlichen Turnierplatz unterhalb des Schlosses erinnert noch der Name “Rennbahn” für das ehemalige Hotel und Gasthaus an der Luitpoldstraße. Im gleichen Hause ist hinter einer Jugendstilfassade auch ein Premieren-Kino eingerichtet, das in seinen übrigen Räumen ein künstlerisch gestaltetes, sehr beliebtes Theatercafé bietet, in dem auch Kunstausstellungen stattfinden.
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Stadtbücherei am Séter Platz
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Im Rahmen der Stadtsanierung wurde der Innenbereich des Bauquartiers mit Tiefgarage und Grünanlage neu gestaltet. 1989-91 wurde dort inmitten des Geschäftsviertels die Stadtbücherei in einem transparenten und architektonisch anspruchsvollen Rundbau, dem sog. Bücherturm, von Prof. Michael Gaenßler eingerichtet.
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- Verweise
- Stadtbücherei
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Jagdschloss Grünau
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Pfalzgraf Ottheinrich baute das Jagdschloss Grünau für seine Gemahlin Susanna von Bayern. Der Baubeginn des im Renaissance-Stil errichteten Jagdschlosses erfolgte ca. 1530, die Fertigstellung 1555.
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Seit April 2009 befindet sich im Jagdschloss das Aueninformationszentrum Neuburg - 48.7373426148 11.2636413575


