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Schiller – Verrat Verrat, und hinten scheint die Sonne

Pressemitteilung vom 12.05.2009 | mit Michael Quast und Philipp Mosetter

Von Schiller lernen heißt, kompromiss los möglichst alles und nur das Größte zu wollen, und zwar sofort. Der Bühnentausendsassa Michael Quast und die personifizierte Fußnote Philipp Mosetter machen sich auf, an diesem Anspruch ganz im Schillerschen Sinne zu scheitern, nämlich grandios.

Mittwoch, 13. Mai 2009, 20 Uhr
Donnerstag, 14. Mai 2009, 20 Uhr

Nachdem sie sich schon Goethes Faust auf unwiderstehliche Weise angenommen haben, lautet das bewährte Rezept: aus einem konzentrierten Nichts heraus mit größtmöglicher Ernsthaftigkeit ein Maximum an Komik erzielen, und zwar sofort. Dabei spielt der Apfel als Schillers Lebensmotiv (vom Vater, der sich als Pomologe hervortat, über die berühmten faulen Äpfel in der Schreibtischschublade bis zum Apfelschuss im letzten Stück "Wilhelm Tell") ebenso eine Rolle wie die Bedeutung von Schillers Krankheiten für seine Werke. Im Grunde war Schiller pausenlos krank. Angefangen beim hartnäckigen Husten in der Kadettenanstalt bis zur finalen Tuberkulose in Weimar, was anhand der Dramen sehr schön beleuchtet werden kann.

Quast spielt diesmal nicht nur alle Rollen, er spielt auch alle Krankheiten.
Mosetter diagnostiziert, interpretiert und macht Therapievorschläge.
Ein Abend, der uns Schiller fast schon wieder sympathisch macht.

„Zwei Kabarettisten finden den wahren Schiller. Unzweifelhaft ein Höhepunkt im Schiller-Jahr, mit dem Zeug zum Klassiker. Man sollte ihren Vortrag zum Pflichtprogramm in Deutsch-Leistungskursen machen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.04.2005

Michael Quast wurde 1959 in Heidelberg geboren, studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart und eroberte sich sein Publikum als vielseitiger Komödiant, Solokabarettist und Operettenregisseur.

Im Goethejahr 1999 legte er zusammen mit Philipp Mosetter den Abend "Goethe: Faust I" vor, in dem das deutsche Nationalepos als Humorbuch ersten Ranges präsentiert wird. Im Schillerjahr 2005 folgte in gleicher Besetzung "Schiller – Verrat, Verrat und hinten scheint die Sonne" bei den Schillertagen am Nationaltheater Mannheim. Michael Quast wurde 1991 mit dem Hörfunkpreis “Salzburger Stier”, 2001 mit dem "Deutschen Kleinkunstpreis" und 2002 mit dem "Rheingau Musikpreis" ausgezeichnet.

Philipp Mosetter

Als Texter und Konzeptionist für verschiedene Werbeagenturen in Deutschland und Österreich tätig, Lehraufträge an der FH Darmstadt und an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. 1989 Gründung des monolithischen Theaters mit den Stücken (d.h. Soloprogrammen) „Der Roman“, „Unter Glücklichen, „Der panische Ton“ und „z.B. Mittwoch“.
Philipp Mosetter erhielt 1981 den „Deutschen Kleinkunstpreis“, und 1987 den BadischenKleinkunstpreis“.

Karten für die Vorstellung sind im Bücherturm, Tel.: 08431/642392, in der Touristinformation, Tel.: 08431/55240, Fax: 55242, bei der Neuburger Rundschau, 08431/ Tel. 67 76 50 beim Donaukurier, Tel. 08431 / 6 47 65 20 oder per E-Mail: kultur@neuburg-donau.de erhältlich.

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Bernhard Mahler

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Pressesprecher

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