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Kranke Karlsplatz-Linden mussten gefällt werden

Pressemitteilung vom 09.11.2010 | Neupflanzung schließt die entstandenen Lücken

Sie zieren einen der schönsten Plätze Süddeutschlands und sind seit vielen Jahren sogar als eigenständiges Biotop ausgewiesen. Gemeint ist das aus 24 Linden bestehende Ensemble, das dem Karlsplatz seit vielen Generationen eine ganz eigene Charakteristik verleiht. Seit einigen Jahren steht fest, dass viele der etwa 120 Jahre alten Bäume schwer krank sind und letztlich sogar eine Gefährdung für Leib und Leben darstellen können. Gemäß eines einstimmigen Beschlusses des Bauausschusses wurden am vergangenen Montag drei Bäume gefällt und weitere fünf im Kronenbereich entlastet.

Kranke Karlsplatz-Linden mussten gefällt werden

Gefällte Linde an der Südseite des Karlsplatzes

Voraus gegangen war der Aktion die Beauftragung eines Sachverständigen für Baumpflege und Verkehrssicherheit. Gutachter Alexander von Schönborn hat sich über den Sommer hinweg ausgiebig mit den zehn am stärksten geschädigten Altlinden beschäftigt. Mit modernsten Mitteln wurden dabei der physische und statische Zustand geprüft, die Bruch- und Standfestigkeit beurteilt und auch eine Prognose zur Lebenserwartung gestellt. Im Untersuchungsbericht heißt es dazu abschließend: „Der gesamte Altlindenbestand des Neuburger Karlsplatzes leidet stark, bedingt durch Alter und häufige, auch historisch begründete Rückschnitte, an Holzzersetzung (Fäule).“

An drei Bäumen an der Süd-, Ost- und Nordseite des Platzes wurde eine so minimale Restwandstärke festgestellt, dass eine umgehende Fällung unumgänglich erschien. Weitere fünf Linden wurden im Bereich der Krone bis auf die alten Kappstellen zurückgeschnitten, um eine Entlastung und damit auch eine Verlängerung der Lebenszeit zu erreichen. Ausgeführt wurden die Arbeiten von der Neuburger Firma „Garten- und Grünpflege Rehm“.

Karlsplatz-LindeNach der Fällung war eines sofort deutlich sichtbar: Alle drei Bäume waren durch die Fäule vollkomen ausgehöhlt und wiesen nur noch eine geringe Restwandstärke auf. „Es war höchste Zeit für die Entnahme der kranken Bäume“, betonte der städtische Grünordnungs-Experte Christian Smyczek. Bereits in dieser Woche sollen die Wurzelstöcke entfernt werden und kurz darauf eine Neupflanzung mit bereits stattlichen Jung-Linden erfolgen. Langfristig ist es das Ziel der Stadt Neuburg, nach und nach eine vorsichtige und an das historische Umfeld angepasste Verjüngung des Baubestandes durchzuführen.

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Bernhard Mahler

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