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Sprachförderung in drei städtischen Kindergärten

Pressemitteilung vom 22.09.2011 | Bundesfamilienministerium ermöglicht zusätzliches Angebot

Spracherwerb ist der Schlüssel für die Integration in das gesellschaftliche Leben und der Grundstein für den späteren Erfolg in Bildung und Beruf. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt deshalb Kinder mit sprachlichem Förderbedarf durch eine in den Kindergarten-Alltag integrierte, altersgerechte Förderung. Mit der „Offensive Frühe Chancen : Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ stellt der Bund bis Ende 2014 rund 400 Millionen Euro zur Verfügung um ca. 4.000 Einrichtungen zu fördern. Seit 1. Juli nehmen drei städtische Kindergärten aus Neuburg an dem Programm teil.

Studien haben in den letzten Jahren wiederholt gezeigt, dass vor allem fehlende sprachliche Kompetenzen bei Kindern den weiteren Bildungsweg und damit den späteren Einstieg ins Erwerbsleben erheblich beeinträchtigen können. Betroffen sind vor allem Kinder aus sozial schwachen Familien und Familien mit Migrationshintergrund. Das Förderprogramm des Bundes spricht deshalb gezielt Kindergärten an, die auch unter Dreijährige und Kinder mit wenig Deutschkenntnissen betreuen.

Auf Anregung von Kindergarten-Sachbearbeiterin Heike Gomez hat sich die Stadt Neuburg mit den städtischen Einrichtungen „Sonnenhügel“, „Brändström“ und „Franziskaner Straße“ beworben. Die Bewilligung kam im Frühjahr und bereits seit 1. Juli steht den Einrichtungen eine zusätzliche Fachkraft zur Verfügung, die ausschließlich Aufgaben zur Sprachförderung übernimmt.

Ingrid Beran, Ariane Gerstner und Ursula Dusolt sind die neuen sprachpädagogischen Fachkräfte in Neuburg und besuchen derzeit entsprechende Lehrgänge. Die erfahrenen Erzieherinnen werden sich an ihrer neuen Wirkungsstätte dann vor allem um eine alltagsintegrierte Förderung kümmern. Das heißt, dass die Kinder die deutsche Sprache eher spielerisch und nicht wie im Unterricht erlernen. Zusätzlich wird die Sprachentwicklung beobachtet, dokumentiert und sowohl mit der Kindergartenleitung sowie den Eltern besprochen.

„Es freut mich sehr, dass wir an unseren städtischen Kindergärten ein weiteres attraktives und wichtiges Angebot unterbreiten können“, betont OB Dr. Bernhard Gmehling und ergänzt: „Wir danken der Bundesregierung für dieses wertvolle Integrationsprogramm, das wir gerne verwirklichen.“ Während der vorerst einjährigen Testphase erhält die Stadt Neuburg pro Kindergarten 25.000 Euro, um damit die Halbtagesstelle sowie die nötigen Lernmittel zu finanzieren.

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Bernhard Mahler

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Pressesprecher

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