Landschaften im Rathausfletz
Berufsverband Bildender Künstler stellt aus
Am kommenden Sonntag, 1. März, findet um 11:30 Uhr die Eröffnung der Ausstellung „Licht wird alles, was ich fasse“ statt. Der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Region Oberbayern Nord und Ingolstadt e.V. zeigt in seiner Ausstellung im Rathausfletz 143 Werke von 49 Mitgliedern des Verbandes.
Die Ausstellung thematisiert Landschaften in weitestem Sinne. Die Landschaftsmalerei, deren Anfänge in der Antike liegen, entwickelte sich etwa ab dem 17. Jahrhundert als eigenständiges Genre. Im 18. Jahrhundert fand dieser Bereich der Malerei eine ungezählte Menge von Anhängerinnen und Anhängern. Der Natur wurde eine außergewöhnliche Bedeutung und Symbolkraft zugesprochen, die sich in der Begeisterung für dieses Genre zeigte.
Bis heute gehört die Darstellung von Landschaften zum Repertoire von Künstlern. Sie reicht von abstrakten bis zu fotorealistischen Umsetzungen und bietet damit eine große Bandbreite von Ausdrucksformen.
Die Begriffe Landschaft und Licht in dieser Ausstellung werden als Lebensraum, als Raumdarstellung und als Kompositionsmittel für figurative oder assoziative informelle Blickwinkel, Standpunkte und Stimmungen aufgefasst. So sehen wir Natur- und Stadtlandschaften.
Wir sehen den Menschen in der Landschaft als handelnden oder als von der Welt berührten, oder aber auch den Geist, von dem eine Landschaft erfüllt wird. Manche Exponate greifen Teile der Natur auf oder beschäftigen sich insbesondere mit dem Licht als solchem.
Die Besucher erwartet ein breites Spektrum an bildnerischen Techniken vom Gemälde über Drucktechniken, Zeichnung, Fotografie, Video und Skulptur. Die stilistisch vielfältig arbeitenden Künstlerinnen und Künstler stammen aus Neuburg, Ingolstadt, Schrobenhausen, Eichstätt, Freising und Umgebung.
Der Titel der Ausstellung „Licht wird alles, was ich fasse“ ist eine Zeile des Gedichtes „Ecce homo“, geschrieben von dem deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche. Die Künstlerin Susanne Pohl wird bei der Eröffnung in einer kleinen Einführung darauf eingehen, was Nietzsche mit der Kunst und sein Gedicht mit der Landschaft zu tun hat.
Die große Werkschau wird am Sonntag, den 1. März 2026 um 11:30 Uhr eröffnet und ist bis einschließlich Ostermontag, den 6. April 2026 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Do./Fr. 17 – 19 Uhr, Sa./So./Feiertage 11 – 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.