Breitbandinternet

Aktuell: Gigabit-Markterkundung


Der Ausbau des Breitbandangebots im Stadtgebiet Neuburg ist vorerst weitgehend abgeschlossen, eine Mindestversorgung mit 30 MBit/s im download ist flächendeckend erreicht. Der nächste Ausbauschritt ist die möglichst vollständige Versorgung aller Adressen im Stadtgebiet mit Glasfaser bis ins Haus (FTTB).

Das Telekommunikationsgesetz gewährt jedem Bürger in der Bundesrepublik einen Anspruch auf Anschluss an ein öffentliches Telekommunikationsnetz. Diese Grundversorgung betrifft allerdings nur die Telefonie; sie wird durch die Telekom Deutschland GmbH erbracht. Aufsichtsbehörde hierfür ist die Bundesnetzagentur.

Im Gegensatz dazu unterliegt die Versorgung mit Breitband nach dem Telekommunikationsgesetz nicht den Vorgaben der Grundversorgung. Damit ist kein Anbieter gesetzlich verpflichtet, Endkunden mit einem breitbandigen Internetanschluss zu versorgen. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass die Breitbandversorgung durch die vorhandenen privaten Anbieter im freien Wettbewerb erfolgt.

Da der Wettbewerb außerhalb der Ballungsgebiete aber nicht zuverlässig funktioniert, hat der Freistaat Bayern durch ein Breitbandförderprogramm (www.schnelles-internet-in-bayern.de) den Städten und Gemeinden die Möglichkeit eingeräumt, für untervesorgte Bereiche selbst einen Anbieter zu suchen. Die Stadt Neuburg ist in diesem Rahmen tätig geworden und hat - soweit nicht ein Anbieter von sich aus eigenwirtschaftlich ausbauen wollte - in mehrern Bereichen des Stadtgebietes den Breitbandausbau nach den Vorgaben der Breitbandrichtlinie ausgeschrieben. Im einzelnen stellt sich die Versorgungssituation wie folgt dar:

In den Ortsteilen Bruck, Zell, Sehensand, Rödenhof, Heinrichsheim-Süd und Marienheim ist der Breitbandausbau durch DSLmobil im Auftrag der Stadt abgeschlossen.

Der Ortsteil Bergen wird seit Ende 2012 durch UnserOrtsnetz Oberhausen eigenwirtschaftlich per Glasfaseranschluss versorgt.

In Heinrichsheim und in Herrenwörth ist der Ausbau durch DSLmobil eigenwirtschaftlich erfolgt und vollständig abgeschlossen. In diesen Bereichen stehen bis zu 100 Mbit/s per VDSL Vectoring zur Verfügung.

Für die Stadtteile Joshofen, Bittenbrunn und in Teilbereichen von Hesselohe hat die Stadt im Rahmen der Bayer. Förderrichtlinie vom 10.07.2014 den Breitbandausbau ausgeschrieben. Der Ausbau ist durch die Telekom erfolgt und seit dem 19.01.2017 abgeschlossen. Die Telekom stellt hier für 544 Haushalte Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von mindestens 30 bis zu 50 MBit/s bereit.

In den benachbarten Stadtteilen Laisacker, Ried, Gietlhausen, dem restlichen Hesselohe und in ganz Neuburg-Nord hat der Anbieter DSLmobil seinen eigenwirtschaftlichen Eigenausbau weitgehend abgeschlossen und bietet fast überall schnelles Internet bis zu 100 Mbit/s per VDSL Vectoring an.

Für die Stadtteile Maxweiler, Grünau, Fleischnershausen, Altmannstetten, Hardt, Teilen von Feldkirchen und den Gewerbegebieten rund um die St.-Andreas-Straße hat die Stadt ein Ausschreibungsverfahren durchgeführt. Hier hat sich die Fertigstellung durch DSLmobil zunächst verzögert, ist aber seit April 2021 abgeschlossen.

Die aufgrund einer Markterkundung durch die Stadt ermittelten letzten "weißen Flecken" im Stadtgebiet am Saliter, der Schilchermühle, dem Südpark, der Nördlichen Grünauer Straße und im Industriegebiet werden ebenfalls im Auftrag der Stadt ausgebaut; der Ausbau durch DSLmobil erfolgte komplett in FTTB-Technik und ist seit Juni 2021 ebenfalls fertig gestellt.

In den übrigen Stadtbereichen ist bereits ein eigenwirtschaftlicher Ausbau (meistens durch DSLmobil oder die Telekom) erfolgt oder steht kurz bevor. Damit ist - mit Ausnahme von noch 20 Adressen in Randbereichen - im gesamten Stadtgebiet eine Versorgung mit mindestens 30 MBit/s im download verfügbar.

Da nicht in jedem Bereich jeder Anbieter diese Leistung zur Verfügung stellen kann, sollte vor Vertragsabschluss beim Anbieter der Wahl eine verbindliche Auskunft über die verfügbare Geschwindigkeit eingeholt werden.

In vielen Bereichen des Stadtgebiets ist alternativ auch eine Breitbandversorgung über die Mobilfunktechnik LTE oder über hybride Lösungen möglich. Angeboten werden solche Zugänge derzeit insbesondere von den Unternehmen Telekom und Vodafone.


Aktuelle und bisherige Ausbauprojekte

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