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Gietlhausen
Der Name - Gietlholz, später Gietlhausen - geht auf den Neuburger Landschaftsrat Gietl zurück, der seine Besitzungen 1807 an die ehem. Bayerische Kurfürstin Maria Leopoldine veräußerte. Die Ansiedlung der (überwiegend) protestantischen Kolonisten, im Zusammenhang mit der Kultivierung des Donaumooses zu sehen, erfolgte in Form eines Straßendorfes. 1854 umfasste der Ort, der zur Gemeinde Ried gehörig war, 20 Häuser. Gietlhausen wurde am 1. Januar 1976 zusammen mit Ried Ortsteil der Großen Kreisstadt Neuburg an der Donau.
Maxweiler
Der Ort wurde zu Beginn des 19. Jh. im Rahmen des Siedlungsprogramms des Kurfürsten Maximilian IV. Joseph zur Ansiedlung pfälzischer Mennonitenfamilien gegründet, der Ortsname ist auf den Gründer zurückzuführen. Neben finanzieller Unterstützung durch herrschaftliche Behörden und kommunale und kirchliche Einrichtungen, erhielten sie Abgabenfreiheit auf 10 Jahre. Zunächst zur Gemeinde Zell gehörig, erfolgte Mitte des 19. Jh. die Umgemeindung in das näher gelegene Bruck. Ursprünglich durch landwirtschaftliche Anwesen geprägt, dominiert heute Wohnbebauung den Ort. Maxweiler wurde mit Bruck zum 1. Januar 1976 in die Große Kreisstadt Neuburg an der Donau eingemeindet.
Meldebescheinigung
Das Einwohnermeldeamt stellt Ihnen auf Wunsch eine Meldebescheinigung aus, wenn Sie in Neuburg an der Donau mit Wohnsitz gemeldet sind.
Eine Meldebescheinigung dient zum Nachweis der An-, Ab- oder Ummeldung. Diese wird grundsätzlich bereits bei der Meldung kostenlos ausgehändigt, kann aber bei Bedarf aktuell gegen Gebühr erneut ausgestellt werden.
Persönliche Abholung
Sie können Ihre Meldebescheinigung während der Sprechzeiten persönlich im Einwohnermeldeamt oder Bürgerbüro abholen.
Abholung durch einen Bevollmächtigten
Sie können Ihre Meldebescheinigung auch durch einen Bevollmächtigten während unserer Sprechzeiten im Einwohneramt oder Bürgerbüro abholen lassen. Wir benötigen hierfür eine formlose, schriftliche Vollmacht sowie Ihren Personalausweis bzw. Reisepass.
Kosten: 5,00 Euro
Ausstellung per Online-Antrag
Mit diesem Online-Antrag können Sie rund um die Uhr eine Meldebescheinigung beantragen. Die Gebühr von 5,00 Euro wird per Lastschrifteinzugsverfahren an die Stadtkasse entrichtet.
Zum Online-Antrag
Netzwerk kommunale Kooperation
Ausgehend vom Energieforum wurde im Jahr 2016 das Netzwerk Kommunale Kooperation gegründet. Am Netzwerk partizipieren Klimaschutzbeauftragte der Städte Schrobenhausen und Ingolstadt, des Landratsamtes Pfaffenhofen, der Stadt Pfaffenhofen und der Stadt Neuburg. Ziele des Netzwerktreffens ist der Erfahrungsaustausch und bei Bedarf die gegenseitige Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten. Zudem werden Synergieeffekte genutzt wie zum Beispiel bei der Umsetzung der Energiekarawane, der Organisation von Vorträgen oder Aktionen. Die Ausstellung Klimaladen ist ein Kooperationsprojekt des Netzwerkes.
Stadtgeschichte
Neuburg und seine reiche Geschichte
Neuburg ist – wie einem in der Oberen Altstadt eindrucksvoll vor Augen geführt wird – eine historische Stadt. Als eine der ältesten Städte Bayerns hat Neuburg eine wechselvolle Geschichte erlebt. Erste Besiedlungen gab es bereits zu Beginn der letzten Eiszeit. Zur Römerzeit wurde Neuburg Venaxamodurum genannt. Seine Blütezeit erlebte Neuburg jedoch als Hauptstadt des Fürstentums Junge Pfalz (1505 – 1808) zu Zeiten des Pfalzgrafen Ottheinrich. Eindrucksvolles Zeugnis dieser Zeit die prächtige Obere Altstadt, die glücklicherweise auch im 2. Weltkrieg weitgehend von Zerstörungen verschont blieb und das, obwohl in Neuburg-Zell schon ab 1934 der Militärflugplatz bestand. Die Stadt Neuburg hat schon sehr früh mit der Stadtsanierung im Rahmen der Städtebauförderung begonnen (1971), so dass der Großteil der historischen Denkmäler erhalten blieb und Neuburg damit eines der schönsten und monumentalsten Altstadtensembles Bayern aufweisen kann.
Mehr zur Historie Neuburgs finden Sie auf den Seiten:
Historischer Verein Neuburg an der Donau
Stadtmuseum Neuburg an der Donau
Schlossmuesum Neuburg an der Donau
Hessellohe
Erstmals erwähnt wird der Ort im Pappenheimer Urbar von 1214. Funde weisen auf eine frühe Besiedlung hin. Dominantes Bauwerk im Ort ist das Schlösschen, entstanden im 14. Jh. und im 19. Jh. Landsitz des Johann Baptist Freiherr von Flachslanden, Geheimer Rat und Großballi. Nach dessen Tod folgten mehrfache Besitzerwechsel und Umbauten. Durch einen Brand 1998 erheblich zerstört, wurde das Gebäude in den folgenden Jahren vollständig saniert. Hessellohe war seit dem 19. Jh. Teil der Gemeinde Ried und wurde am 1. Januar 1976 in die Große Kreisstadt Neuburg an der Donau eingemeindet.
Sehensand
Erstmals erwähnt wurde Sehensand im Pappenheimer Urbar 1214. Im Jahr 1591 entstand eine eigene Pfarrei, die 1617 im Zuge der Gegenreformation rekatholisiert wurde. Nach 1945 Filialkirche der Pfarrei Wagenhofen, erfolgte dann die Umpfarrung nach Neuburg. Zwischen dem 15. und Ende des 19. Jh. bestanden in der Nähe des Ortes Steinbrüche, deren Material für den Schlossbau in Lauingen und für den Bau der Hofkirche in Neuburg Verwendung fand. In der zweiten Hälfte des 20. Jh. wuchs Sehensand, zur Gemeinde Feldkirchen gehörig, durch den Zuzug von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen und die Bereitstellung von Bauland stark an. Seit 1. Januar 1978 ist der Ort Stadtteil der Großen Kreisstadt Neuburg an der Donau.
Friedhöfe mit neuen Öffnungszeiten
Besuche auch während Ausgangsbeschränkung möglich
Feldkirchen
Die erste urkundliche Erwähnung der Ortsgründung an der römischen Donau-Südstraße enthält das Pappenheimer Urbar 1214. Zur politischen Gemeinde Feldkirchen zählten auch die Orte Sehensand, Altmannstetten und Gnadenfeld mit dem Kahlhof. Der Ort war und ist nach Neuburg eingepfarrt. Durch starke Bautätigkeit seit den 1960er Jahren und die unmittelbare Nachbarschaft des Gewerbegebiets „Südpark“ besteht zwischen Feldkirchen, am 1. Januar 1978 in die Große Kreisstadt eingemeindet, und Neuburg durchgängige Bebauung.
Organisation und Koordination der Lokalen Agenda 21
Die Federführung der Organisation der Lokalen Agenda 21 liegt bei der Stabsstelle Umwelt und Agenda 21. Dazu gehören die Koordination der ehrenamtlich Mitwirkenden, die Vorbereitung der Sitzungen, die Bearbeitung von Anträgen sowie die Begleitung von Projekten der Arbeitskreise.
Falls Sie noch Fragen zur Agenda 21 haben oder sich für die Mitarbeit in den Agenda-Arbeitskreisen interessieren, wenden Sie sich bitte an Frau Bayer-Kroneisl, Stabsstelle Umwelt und Agenda 21.
Die Organisation der Lokalen Agenda 21 wird von der Werbeagentur Euringer & Klose unterstützt.
Bürger-Energie-Genossenschaft ND-SOB-AIC-EI
Die Stadt Neuburg ist seit 2013 Mitglied der Bürger-Energie-Genossenschaft Neuburg-Schrobenhausen-Aichach-Eichstätt. Die Bürger-Energie-Genossenschaft investiert in Projekte nachhaltiger Energieversorgung in der Region 10. Als Mitglied der Genossenschaft setzt sich die Stadt Neuburg für den Ausbau Erneuerbarer Energien in der Region ein.
Weitere Informationen unter http://www.buergerenergie.bayern
Altmannstetten
Ursprünglich Schwaige des Klosters Neuburg. Im 17. Jahrhundert Gutshof eines pfalz-neuburgischen Hofmarschalls, dann Wohnsitz eines ehemaligen Fraters des Neuburger Jesuitenkollegs. Später waren die zumeist landwirtschaftlichen Anwesen Teil der bis 1978 selbständigen Gemeinde Feldkirchen. Heute dominieren Wohn- und Gewerbenutzung.
Heinrichsheim
Die Siedlung „Holzwies“ entstand im Zuge der Kolonialisierung des Donaumooses. Zu Beginn des 19. Jh. wurden Grundstücke an siedlungswillige Kolonisten u.a. aus der Pfalz vergeben. Das rasch wachsende Dorf war von Anfang an konfessionell gemischt. Bis 1837 Zell zugeordnet, erfolgte die Bildung einer selbständigen Gemeinde ein Jahr später. Ende des 19. Jh. wurde die Bürgerschweige nach Heinrichsheim eingemeindet. Kirchlich waren für die Einwohner die Pfarreien in Neuburg und Marienheim zuständig. Der Ort erfuhr nach 1945 durch die Ansiedlung von Heimatvertriebenen eine erhebliche Zunahme der Einwohnerzahl. Durch die seit den 1970er Jahren entstandenen Neubaugebiete wurde das am 1. Juli 1972 eingemeindete Heinrichsheim zum bevölkerungsreichsten Ortsteil der Großen Kreisstadt Neuburg an der Donau.
Aktion Saubere Landschaft
Bei der Aktion „Saubere Landschaft“ sammeln im Frühjahr eines jeden Jahres Neuburger Vereine und Schulen gegen eine geringe Aufwandsentschädigung oder Brotzeit im ganzen Stadtgebiet Müll - an Straßenrändern, auf Spielplätzen, in öffentlichen Anlagen, in den Wäldern, auf Spazierwegen und an Seen.
Die Aktion „Saubere Landschaft“ ist seit vielen Jahren etabliert und schon lange ein von Erfolg gekrönter Selbstläufer. Die Aktion ist ein Gewinn für Natur, Umwelt und Aufenthaltsqualität in Neuburg. Zugleich wird durch die Aktion das Umweltbewusstsein der beteiligten Kinder und Jugendlichen gefördert.
Ried
Erste Nachweise finden sich im Pappenheimer Urbar 1214 und 1280 im Salbuch Ludwigs II. des Strengen. 1322 inkorporierte der Augsburger Bischof als Kompensation kriegsbedingter Verluste das Einkommen der Pfarrei Ried dem Benediktinerinnenkloster Neuburg. 1505 bis 1808 gehörte Ried zum Fürstentum Pfalz-Neuburg. Im ersten Drittel des 18. Jh. zählte das Dorf 23 Anwesen. Trotz eines verheerenden Großbrandes im Jahr 1848 sind einige Jahre später 29 Häuser mit 149 Seelen nachgewiesen.
Im Westen steht auf einem Felsen über der Donau das Arco-Schlösschen. Erbaut 1805 von Karl August Graf von Reisach, wurde die „Reisachruh“ dank Bier-, Wein- und Kaffee-Schankgerechtigkeit bald zu einem beliebten Ausflugsziel. Nach mehreren Besitzerwechseln erwarb Mitte des Jahrhunderts Graf Arco von Stepperg das Anwesen. Die Tradition als Ausflugsgaststätte dauert bis heute an. Bis zur Eingemeindung am 1. Januar 1976 war Ried eine eigenständige Gemeinde mit den Ortsteilen Ried, Gietlhausen und Hesselohe.
Klimakoffer
In einem Kooperationsprojekt mit den Umweltbeauftragen des Schulamtes und der Stadt Schrobenhausen hat die Stabsstelle Umwelt einen sogenannten „Klimakoffer“ entwickelt. Der Klimakoffer beinhaltet Geräte, Instrumente und Unterrichtsmaterial zu den Themen Energie-, Wasser und Stromsparen. Spielerisch können Kinder von der dritten bis zur siebten Klasse selbst erarbeiten, wie und in welchen Bereichen sie am besten Energie sparen können. Der Klimakoffer beinhaltet unter anderem verschieden Leuchtmittel, eine Zeitschaltuhr, ein Thermometer, eine Wetterstation, ein Luxmeter, einen Energiemonitor, einen Experimentierkasten sowie ein Begleitbuch mit verschiedenen Anleitungen für Versuche und Aufgaben. Bei Interesse kann der Klimakoffer kostenlos bei der Stabsstelle Umwelt von allen Schulen in der Stadt Neuburg ausgeliehen werden. Bei Bedarf wird der Klimakoffer bei Lehrerkonferenzen oder auch im individuellen Unterricht von der Stabsstelle Umwelt vorgestellt.
Arbeitskreis Soziale Gemeinschaft
Die Kluft zwischen Jung und Alt, die Ausländerproblematik, wirtschaftliche und soziale Unterschiede Neuburger Bürger und das ständig wiederkehrende Schlagwort "Integration" sind die Themen, die den Arbeitskreis immer wieder beschäftigen.
Erfolgreiche Projekte die aus dem Arbeitskreis der Lokalen Agenda 21 hervor gehen sind der Neuburger Tafelladen und die Tauschbörse, die seit vielen Jahren aber eigenständig arbeiten.
Bruck
Das ursprünglich im Ort situierte Schloss wurde im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zerstört. Von 1505 bis 1808 zum Fürstentum Pfalz-Neuburg gehörig, war Bruck (Pfarrei Zell) anschließend Bestandteil der die Stadt Neuburg betreffenden Verwaltungseinheit. Durch den Halt in Rohrenfeld erfolgte Ende des 19. Jh. der Anschluss Brucks an die Eisenbahnstrecke Ulm-Regensburg. Zur Gemeinde zählten auch Gut Rohrenfeld (heute befindet sich neben einem landwirtschaftlichen Gut ein Golfplatz auf dem Areal), Maxweiler und die Einöde Rotheim. Am 1. Januar 1976 wurde Bruck in die Große Kreisstadt Neuburg an der Donau eingemeindet.
Standortsuche
Egal ob Gründer oder Profi, egal ob Neuansiedlung oder Erweiterung bzw. Verlagerung, jeder benötigt den geeigneten Raum, um seine Ideen und Konzepte verwirklichen zu können.
Nicht jeder Standort ist für jedes Vorhaben geeignet. Nicht jedes Grundstück, das in der Vergangenheit ausreichend war, wird dies auch noch in der Zukunft sein.
Gern ist Ihnen die städtische Wirtschaftsförderung bei der Standortsuche für ein geeignetes Grundstück oder auch ein geeignetes Bestandsgebäude behilflich.
Bei Fragen zum Baurecht oder anderen zu beachtenden Belangen bieten wir uns gern als Helfer und Vermittler durch den „Behördendschungel“ an. Bei Bedarf vermitteln wir auch Gesprächstermine mit unseren zuständigen Fachstellen oder begleiten Sie zu diesen.
Zögern Sie nicht, sich mit Ihrem Anliegen an uns zu wenden.