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Förderprogramme
Der Klimaschutz ist für die Stadt Neuburg an der Donau schon immer ein wichtiges Thema. Seit 1992 fördert die Stadt Maßnahmen, die zum Schutz von Umwelt und Klima beitragen. Mit dem Neuburger Energieleitbild hat sich die Stadt Neuburg zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 30 % CO2 zu sparen.
Die Energiewende kann nur mit vereinten Kräften gelingen. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Haushalte in Neuburg konkrete Maßnahmen zur Energieeinsparung und zum Schutz von Ressourcen umsetzen. Mit dem Förderprogramm Klima- und Ressourcenschutz und der Positivliste beim Verkauf städtischer Grundstücke möchte die Stadt Neuburg die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Neuburg unterstützen, einen individuellen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.
Das Sachgebiet Umwelt berät bei Fragen rund um Sanierung und Förderung.
Bürgerberatung bei Sanierung und Altbau
Das Sachgebiet Umwelt bietet für Neuburger Bürger eine individuelle technische Fachberatung für Neubau und Sanierung an.
Beratungsschwerpunkte
energetisch optimierter Neubau
Plusenergiegebäude
energetische Sanierung
Dämmung von Dach- und Außenwand
Fensteraustausch
Erneuerbare Energien - Photovoltaik, Solarkollektortechnik, Pellets-, Stückholzheizungen
Ökologie bei Neubau und Sanierung
energiesparende Haushaltsgeräte
Förderungen durch die Stadt Neuburg
landes- und bundesweite Fördermöglichkeiten
Individuelle Beratung nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Beratungstermine sind auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.
Positivliste beim Verkauf städtischer Grundstücke
Die Positivliste findet beim Verkauf städtischer Grundstücke zur Wohnhausbebauung Anwendung. Bauherren erhalten eine Kaufpreisrückerstattung von 16 bis 20 €/m², wenn eine entsprechende Punktezahl für die in der Positivliste aufgeführten Maßnahmen zur Energieeinsparung, Förderung Erneuerbarer Energien und Ökologie umgesetzt werden. Die in der Positivliste genannten Maßnahmen gehen weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus, so dass Neubauten, die nach den Kriterien der Positivliste errichtet wurden, besonders energiesparend sind. Zudem werden zum Erreichen der erforderlichen Punktezahl vermehrt Erneuerbare Energien eingesetzt und ökologische Kriterien beachtet.
Agenda 21 weltweit
Agenda 21 – das weltweite Umwelt- und Entwicklungsprogramm für das 21. Jahrhundert.
Die Agenda 21 ist ein Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert, das von mehr als 170 Staaten anlässlich der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED) in Rio de Janeiro im Jahre 1992 verabschiedet wurde.
Für Deutschland setzte der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl seine Unterschrift unter das Dokument. „Agenda” kommt vom lateinischen Wort „agere” = „handeln, etwas vorwärts treiben” und kann übersetzt werden mit „was zu tun ist”. Agenda ist eine Liste von Dingen, die erledigt werden müssen. „21” steht für das 21. Jahrhundert. Die Agenda 21 stellt ein Handlungsprogramm für das 21. Jahrhundert dar, das weltweit für umweltverträgliches Wirtschaften und sozialen Ausgleich sorgen soll. Agenda 21 im Überblick
Leitlinien der Agenda 21
Erhalt der Vielfältigkeit
Nachhaltige Entwicklung
Orientierung am Natürlichen
Vorrang der Qualitäten
Regionale Identität
Förderung der Kooperation, unter anderem durch fairen Handel
Deckung der Bedürfnisse vor Ort
"Global denken - lokal handeln“ lautet das Motto der Agenda 21, denn eine weltweite Verbesserung der Lebensbedingungen aller Menschen im Zusammenhang mit dem Schutz von Umwelt und Klima kann nur gelingen, wenn sich möglichst alle Staaten, Länder und Kommunen am Agendaprozess beteiligen.
Arbeitskreis Stadtentwicklung
Der Arbeitskreis Stadtentwicklung setzt sich für eine nachhaltige Stadtgestaltung ein. Bei der Ausweisung neuer Baugebiete und Themen der Stadtgestaltung bringt der Arbeitskreis Anregungen für aktuelle Planungen ein.
Schwerpunktthema seit vielen Jahren ist die Förderung des Fahrradverkehrs in Neuburg, verbunden mit einer nachhaltigen Verkehrspolitik.