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Arbeitskreis Soziale Gemeinschaft
Die Kluft zwischen Jung und Alt, die Ausländerproblematik, wirtschaftliche und soziale Unterschiede Neuburger Bürger und das ständig wiederkehrende Schlagwort "Integration" sind die Themen, die den Arbeitskreis immer wieder beschäftigen.
Erfolgreiche Projekte die aus dem Arbeitskreis der Lokalen Agenda 21 hervor gehen sind der Neuburger Tafelladen und die Tauschbörse, die seit vielen Jahren aber eigenständig arbeiten.
Bruck
Das ursprünglich im Ort situierte Schloss wurde im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zerstört. Von 1505 bis 1808 zum Fürstentum Pfalz-Neuburg gehörig, war Bruck (Pfarrei Zell) anschließend Bestandteil der die Stadt Neuburg betreffenden Verwaltungseinheit. Durch den Halt in Rohrenfeld erfolgte Ende des 19. Jh. der Anschluss Brucks an die Eisenbahnstrecke Ulm-Regensburg. Zur Gemeinde zählten auch Gut Rohrenfeld (heute befindet sich neben einem landwirtschaftlichen Gut ein Golfplatz auf dem Areal), Maxweiler und die Einöde Rotheim. Am 1. Januar 1976 wurde Bruck in die Große Kreisstadt Neuburg an der Donau eingemeindet.
Joshofen
Eine frühe Besiedlung der Gegend belegen Funde aus der Jungsteinzeit und der Römerzeit. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes findet sich 1197 in einer Schenkungsurkunde, im Pappenheimer Urbar 1214 erscheint er als „Jageshofen“.
Die Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz Kirche, früher Wallfahrtsort und zur Diözese Eichstätt gehörig, steht oberhalb des Ortes, der Name rührt von einer Kreuzreliquie her. In der Nähe waren Burg und Hofgut – mit wechselnden Besitzern – situiert. Ihr Auskommen sicherten die Dorfbewohner durch Fischerei und Landwirtschaft. Heute dominiert Wohnbebauung. In der Nähe der Sportanlagen befindet sich das Naherholungsgebiet „Joshofener Weiher“ mit einer Jugendübernachtungsstätte. Joshofen wurde am 1. Januar 1976 in die Große Kreisstadt Neuburg an der Donau eingemeindet.
Stadtgeschichte
Neuburg und seine reiche Geschichte
Neuburg ist – wie einem in der Oberen Altstadt eindrucksvoll vor Augen geführt wird – eine historische Stadt. Als eine der ältesten Städte Bayerns hat Neuburg eine wechselvolle Geschichte erlebt. Erste Besiedlungen gab es bereits zu Beginn der letzten Eiszeit. Zur Römerzeit wurde Neuburg Venaxamodurum genannt. Seine Blütezeit erlebte Neuburg jedoch als Hauptstadt des Fürstentums Junge Pfalz (1505 – 1808) zu Zeiten des Pfalzgrafen Ottheinrich. Eindrucksvolles Zeugnis dieser Zeit die prächtige Obere Altstadt, die glücklicherweise auch im 2. Weltkrieg weitgehend von Zerstörungen verschont blieb und das, obwohl in Neuburg-Zell schon ab 1934 der Militärflugplatz bestand. Die Stadt Neuburg hat schon sehr früh mit der Stadtsanierung im Rahmen der Städtebauförderung begonnen (1971), so dass der Großteil der historischen Denkmäler erhalten blieb und Neuburg damit eines der schönsten und monumentalsten Altstadtensembles Bayern aufweisen kann.
Mehr zur Historie Neuburgs finden Sie auf den Seiten:
Historischer Verein Neuburg an der Donau
Stadtmuseum Neuburg an der Donau
Schlossmuesum Neuburg an der Donau
Hardt
Die erste Erwähnung des Weilers erfolgte im Pappenheimer Urbar 1214. Ursprünglich 4 Höfe umfassend, siedelten sich im 19. Jh. weitere Familien an. Der – nun gemischt konfessionelle – Ort gehörte von 1850 bis 1913 zur Gemeinde Wagenhofen, anschließend zur Gemeinde Feldkirchen. Seit 1.1. 1978 ist Hardt Ortsteil der Großen Kreisstadt Neuburg a. d. Donau. Ursprünglich durch landwirtschaftliche Anwesen geprägt, wird der Ort heute durch Wohnbebauung dominiert.
Agenda 2030
Die Agenda 2030 verbindet zwei ehemals voneinander getrennte globale Prozesse in einem ganzheitlichen Strang: die Armuts- und Entwicklungsagenda der Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) und die Agenda 21 ("Rio-Prozess").
Sie umfasst in ihrem Kernstück 17 universelle Nachhaltigkeitsziele, die sogenannten „Sustainable Development Goals" .
Damit sollen soziale, wirtschaftliche und ökologische Ziele und deren Verknüpfungen ausgewogen verankert werden. Das weltweit einheitliche Zielsystem gilt für Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländer gleichermaßen.
Mit Beschluss vom 20. November 2018 hat die Stadt Neuburg an der Donau die Resolution der Agenda 2030 unterzeichnet.
Laisacker
Erstmals erwähnt wird Laisacker als Ackerland und Hofstatt im Pappenheimer Urbar 1214. Das spätere Lehen des Klosters war bis zum 15. Jh. wohl unbehaust. 1512 betrieb der Inhaber des Lehenguts auch eine „Biertafern“. Im Zuge von Reformation und Klosterauflösungen ging der Besitz in staatliches Eigentum über. Eine wechselvolle Geschichte weist das Kirchlein auf, 1360 an das Neuburger Benediktinerinnenkloster übergeben, 1559 durch Pfalzgraf Ottheinrich verkauft und profanisiert. Im Zuge der Gegenreformation wurde die St. Leonhardskapelle renoviert und wieder für den Kirchendienst verwendet. Im Ort gelegen das Auschlösschen, zu Beginn des 20. Jh. im Besitz des BVP-Politikers Johann Merkl. Laisacker war bis zur Gebietsreform ein Ortsteil der Gemeinde Bittenbrunn und ist seit dem 1. Januar 1978 in die Große Kreisstadt Neuburg an der Donau eingemeindet. Heute ist der Ortsteil begehrtes Wohngebiet.
Grablaufzeiten
Die Laufzeiten der Nutzungsrechte
betragen für
Erdgräber 20 Jahre
Urnengräber 10 Jahre
Kurz vor Ablauf werden die Grabinhaber darüber informiert und können gegen Zahlung der jeweiligen Gebühr die Gräber wieder verlängern.
Bei Verzicht auf das Nutzrecht (schriftlich) muss der Grabinhaber die Grabanlage von einem Steinmetzbetrieb abräumen lassen. Auf Wunsch ist auch eine kürzere Ankaufszeit möglich.
Netzwerk kommunale Kooperation
Ausgehend vom Energieforum wurde im Jahr 2016 das Netzwerk Kommunale Kooperation gegründet. Am Netzwerk partizipieren Klimaschutzbeauftragte der Städte Schrobenhausen und Ingolstadt, des Landratsamtes Pfaffenhofen, der Stadt Pfaffenhofen und der Stadt Neuburg. Ziele des Netzwerktreffens ist der Erfahrungsaustausch und bei Bedarf die gegenseitige Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten. Zudem werden Synergieeffekte genutzt wie zum Beispiel bei der Umsetzung der Energiekarawane, der Organisation von Vorträgen oder Aktionen. Die Ausstellung Klimaladen ist ein Kooperationsprojekt des Netzwerkes.
Friedhöfe mit neuen Öffnungszeiten
Besuche auch während Ausgangsbeschränkung möglich
Bittenbrunn
Bittenbrunn wurde 1281 erstmals urkundlich erwähnt. Die politische Gemeinde umfasste die Dörfer Bittenbrunn, Laisacker, sowie die ehemaligen Einöden Auschlößchen, Ziegelstadel und Eula-Aue. Bezug auf den Ortsnamen nimmt das Bild eines Brunnenchristus in der Kirche Mariä Himmelfahrt. Seit den 1960er Jahren avancierte Bittenbrunn zum begehrten Wohngebiet. Die Eingemeindung in die Große Kreisstadt Neuburg an der Donau erfolgte am 1. Januar 1978.
Herrenwörth
Der Name des jüngsten der Neuburger Stadtteile rührt von einem Flurstück her, das zum Hofgestüt Rohrenfeld gehörte. Das landwirtschaftlich genutzte Areal diente später dem 15. Infanterie-Regiment als Exerzierplatz. Nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst als Weidegrund verwendet, wies die Stadt Neuburg a. d. Donau in den 1950er Jahren Baugrundstücke für heimatvertriebene Landwirte aus. Heute dominiert Wohnbebauung. Im Jahr 2008 lebten 640 Einwohner in Herrenwörth. Zwischen 1985 und 1990 entstand in unmittelbarer Nachbarschaft der Siedlung die Justizvollzugsanstalt Neuburg-Herrenwörth.
Zell
Der Ort ist als zum Königshof Neuburg gehörige Randsiedlung des Donaumooses wohl im 8./9. Jh. entstanden. Durch Schenkung Kaiser Heinrichs II. gelangte er 1007 an das Benediktinerinnenkloster in Neuburg und verblieb dort als eigene Hofmark bis zu dessen Auflösung 1552. Später war Zell zum Jesuitenkolleg, dann zur Mateserballei gehörig. Der Turm der Pfarrkirche wurde Ende des 15. Jh. erbaut, Schiff und Chor stammen aus dem 18.Jh.
Nach der Gemeindereorganisation von 1808 zählten Rödenhof, Maxweiler, Rohrenfeld, Rothheim, die Bürgerschwaige, sowie der englische Garten, Schloss Grünau und die Längenmühle zur Gemeinde Zell; später auch Heinrichsheim und Marienheim. Ein Teil dieser Orte wurde später umgegliedert oder zur selbständigen Gemeinde. Seit 1. Januar 1976 ist Zell Stadtteil der Großen Kreisstadt Neuburg an der Donau.
Im Rahmen des Aufrüstungsprogramms des NS-Regimes entstand ab 1936 in unmittelbarer Nähe der Ortschaft ein Flugplatz (später auch mit Rüstungsproduktionsstätte der Messerschmitt-Werke), der v.a. in den letzten Monaten vor Kriegsende von Alliierten Verbänden angegriffen wurde.
Mit der Errichtung des Nato-Flugplatzes erfolgte in den 1960er Jahren die Ab- bzw. Umsiedlung eines Teils der Ortschaft und die Anlage des Naherholungsgebietes „Zeller Weiher“.
Nachhaltige Entwicklung
Die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen aller Menschen kann nur gelingen, wenn sie mit der langfristigen Sicherung der natürlichen Lebensgrundlage (= nachhaltige Entwicklung) in Einklang gebracht wird. Das Prinzip der Nachhaltigkeit sucht den Ausgleich zwischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Interessen, ohne dabei die globale Verantwortung und die Vorsorge für nachfolgende Generationen aus den Augen zu verlieren.
Soziales
Zukunftsfähigkeit des Gemeinwesens: Übereinstimmende Meinung über Grundwerte, gesunde Lebensbedingungen und Verteilungsgerechtigkeit zwischen den Menschen. Voraussetzung hierfür ist die
Ökonomie
Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftssystems: Ökonomie mit weniger Umweltverbrauch. Stützung auf menschliche Arbeit und erneuerbare Ressourcen statt auf Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen. Voraussetzung hierfür ist die
Ökologie
Ökologische Zukunftsfähigkeit: Erhaltung der Artenvielfalt, der menschlichen Gesundheit sowie die Sicherung der Luft-, Wasser- und Bodenqualitäten, um das Leben und das Wohlergehen der Menschen und der Tier- und Pflanzenwelt für alle Zukunft zu sichern. Der Verbrauch von erneuerbaren Rohstoff-, Wasser- und Energieressourcen darf nicht höher sein als die Neubildungsrate. Fossile Ressourcen dürfen nicht schneller verbraucht werden, als sie durch erneuerbare Ressourcen ersetzt werden. Die Emission von Schadstoffen darf nicht größer sein als die Fähigkeit von Luft, Wasser und Boden, diese Schadstoffe zu binden und abzubauen.
Gietlhausen
Der Name - Gietlholz, später Gietlhausen - geht auf den Neuburger Landschaftsrat Gietl zurück, der seine Besitzungen 1807 an die ehem. Bayerische Kurfürstin Maria Leopoldine veräußerte. Die Ansiedlung der (überwiegend) protestantischen Kolonisten, im Zusammenhang mit der Kultivierung des Donaumooses zu sehen, erfolgte in Form eines Straßendorfes. 1854 umfasste der Ort, der zur Gemeinde Ried gehörig war, 20 Häuser. Gietlhausen wurde am 1. Januar 1976 zusammen mit Ried Ortsteil der Großen Kreisstadt Neuburg an der Donau.
Grabarten
Wahl- oder Familiengrab für Sarg- und Urnenbestattungen
In einem einstelligen Wahlgrab können gleichzeitig 2 Sargbestattungen durchgeführt werden, wobei die erste Bestattung tiefer gelegt wird (ca. 2.60m) die zweite in Normallage (ca. 1,80 cm). Nach Ablauf der 15-jährigen Ruhefrist der letzten Beerdigung ist das Grab wieder erneut belegbar.
Gleichzeitig können noch bis zu 4 Urnen beigesetzt werden.
Ein einstelliges Grab (Einzelgrab) hat die Maße: ca. 90 x 200 cm
Es gibt ein- oder mehrstellige Gräber.
Das Nutzrecht läuft 20 Jahre und kann immer wieder verlängert werden.
Diese Grabart ist in allen Friedhöfen verfügbar.
Erd-Reihengräber
Hier wird der Reihe nach beerdigt. Die Laufzeit beträgt
15 Jahre (Ruhefrist für Erwachsene)
8 Jahre (Ruhefrist für Kinder).
Die Gräber können danach nicht mehr verlängert werden.
Kinder-Wahlgräber
Die Gräber sind für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr gedacht. Die Laufzeit beträgt 20 Jahre mit der Möglichkeit der Verlängerung
Im Friedhof Franziskanerstraße und in Grünau jeweils in einem separaten Feld vorhanden.
Urnen-Erdgräber
Es können bis zu vier Urnen bei gleichzeitiger Ruhefrist (10 Jahre) beigesetzt werden.
Die Laufzeit beträgt 20 Jahre mit der Möglichkeit der Verlängerung.
Maße. Ca. 100 x 100 cm oder 80 x 120 cm
In allen Friedhöfen verfügbar.
Urnennischen
Es können bis zu vier Urnen bei gleichzeitiger Ruhefrist (10 Jahre) beigesetzt werden.
Die Laufzeit beträgt 10 Jahre mit der Möglichkeit der Verlängerung.
Nur im Friedhof Grünau vorhanden
Übrigens: Urnen aus aufgegebenen Nischen verbleiben im Friedhof und werden in der Erde versenkt!
Urnenerdkammern
Es können bis zu vier Urnen bei gleichzeitiger Ruhefrist (10 Jahre) beigesetzt werden.
Die Laufzeit beträgt 10 Jahre mit der Möglichkeit der Verlängerung.
Nur im Franziskanerfriedhof vorhanden.
Urnen-Rabattengräber
Urnen-Rabattengräber sind Aschengräber, an denen auf Antrag ein Nutzrecht für die Dauer von 10 Jahren (Nutzzeit) verliehen wird. Es können bis zu vier Urnen beigesetzt werden. Die Größe je Grabplatz beträgt 1 x 1 m. Die Gräber werden ein- oder doppelreihig angelegt, mittig steht jeweils ein Grabzeichen, auf welchem je Grab vier einheitliche Schriftplatten angebracht werden können. Die Kosten der Schriftplatten und deren Beschriftung trägt der Nutzungsberechtigte. Größe und Material der Platten gibt die Friedhofsverwaltung vor.
Die Anlage und den Unterhalt der Gräber übernimmt die Friedhofsverwaltung mit einer im Jahreszeitenrhythmus wechselnden durchgehenden Blumenbepflanzung.
Als Einfassung wird ein Pflasterstreifen angelegt, auf dem in begrenztem Maße Grabschmuck abgelegt werden kann. In den Blumenrabatten ist Grabschmuck nicht erlaubt und wird ggf. von der Friedhofsverwaltung entfernt
Nur im Friedhof an der Franziskanerstraße (Feld 22) vorhanden.
Urnen-Baumgräber
Urnen-Baumgräber sind Aschenstätten, an denen auf Antrag ein Nutzrecht für die Dauer von 10 Jahren (Nutzzeit) verliehen wird. Es können bis zu zwei Urnen beigesetzt werden. Es dürfen nur Urnen aus verrottbarem Material verwendet werden.
Die Gräber werden baumschonend mit einem Mindestabstand von ca. 2 m zum Baumstamm kreis- oder halbkreisförmig angelegt. Auf den vorgesehenen Stellen wird im Rasen bodeneben (zum Übermähen) eine Steinplatte (40 x 40 x 6 cm) eingelassen. Zur Beschriftung können auf die Steinplatten bis zu zwei flache Namensschilder aus Metall aufgesetzt werden. Die Kosten der Schriftplatten und deren Beschrif-tung trägt der Nutzungsberechtigte. Die Grabstätte selber darf nicht geschmückt werden. Zentral zu den Baumgräbern wird eine befestigte Fläche für Grabschmuck angelegt.
Derzeit nur im Friedhof Grünau vorhanden (für die Franziskanerstraße in Planung).
Historische Grabstätten und Ehrengräber
Der Friedhof an der Franziskanerstraße besteht seit 18…. Von den rd. 4.500 Gräbern stehen 220 unter Denkmalschutz. Diese Grabmale von historischer, kunstgeschichtlicher bzw. stadtgeschichtlicher Bedeutung müssen im Friedhof erhalten bleiben. Nach Aufgabe des Grabnutzrechtes gehen die Grabmale in den Schutz und den Unterhalt der Stadt Neuburg a.d. Donau über.
Neben dem Denkmalschutz haben noch einige Gräber von verdienten Persönlichkeiten der Stadt Neuburg a.d. Donau den Status „Ehrengrab“. Kriegsgräber Im Franziskanerfriedhof sind 271 Kriegstote aus beiden Weltkriegen teils in Einzel- oder Sammelgräbern bestattet. Im Friedhof Grünau wurden im Jahre 1973 im sog. „Ungarnfeld“ 177 Kriegstote des 2. Weltkrieges umgebettet. Im kirchlichen Friedhof in Zell sind 2 Kriegstote des 2. Weltkrieges bestattet. Kriegstote haben ein sog. dauerndes Ruherecht. D.h. ihre Gräber sind durch die jeweilige Kommune auf Dauer, ohne zeitliche Befristung instand zu halten und zu pflegen. Für das Inland ist dies im Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft (Gräbergesetz) verbindlich geregelt. Die Kriegsgräberfürsorge im Ausland wird durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Auftrag der Bundesregierung wahrgenommen. Gräberdatenbank mit fast 4,6 Mio. Verlustmeldungen beider Weltkriege unter: www.volksbund.de/graebersuche Begräbnisfeld für totgeborenes Leben Als Gemeinschaftsprojekt von Stadt Neuburg a.d. Donau sowie Orden und Kliniken St. Elisabeth hat der Eichstätter Steinbildhauer Günter Lang die Begräbnisstätte gestaltet. Würdig Abschied nehmen, Mut fassen und Hoffnung zurückgewinnen. Das sollen die trauernden Eltern. Der Gedenkstein symbolisiert das „Schiff des Lebens“, das verbissen gegen Sturm und Wellen kämpft. Gleich einer aufspringenden Feder öffnet sich die Spirale und verlässt wie ein flatterndes Segel das Schiff. Die Feder soll das heranwachsende Leben darstellen, das von Gott aufgefangen wird. Die trau-ernde Birke vor dem Bug des Schiffes ist der Ort, an dem die Trauernden Erinnerungszeichen hängen können.
Neben dem Denkmalschutz haben noch einige Gräber von verdienten Persönlichkeiten der Stadt Neuburg a.d. Donau den Status „Ehrengrab“. Kriegsgräber Im Franziskanerfriedhof sind 271 Kriegstote aus beiden Weltkriegen teils in Einzel- oder Sammelgräbern bestattet. Im Friedhof Grünau wurden im Jahre 1973 im sog. „Ungarnfeld“ 177 Kriegstote des 2. Weltkrieges umgebettet. Im kirchlichen Friedhof in Zell sind 2 Kriegstote des 2. Weltkrieges bestattet. Kriegstote haben ein sog. dauerndes Ruherecht. D.h. ihre Gräber sind durch die jeweilige Kommune auf Dauer, ohne zeitliche Befristung instand zu halten und zu pflegen. Für das Inland ist dies im Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft (Gräbergesetz) verbindlich geregelt. Die Kriegsgräberfürsorge im Ausland wird durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Auftrag der Bundesregierung wahrgenommen. Gräberdatenbank mit fast 4,6 Mio. Verlustmeldungen beider Weltkriege unter: www.volksbund.de/graebersuche Begräbnisfeld für totgeborenes Leben Als Gemeinschaftsprojekt von Stadt Neuburg a.d. Donau sowie Orden und Kliniken St. Elisabeth hat der Eichstätter Steinbildhauer Günter Lang die Begräbnisstätte gestaltet. Würdig Abschied nehmen, Mut fassen und Hoffnung zurückgewinnen. Das sollen die trauernden Eltern. Der Gedenkstein symbolisiert das „Schiff des Lebens“, das verbissen gegen Sturm und Wellen kämpft. Gleich einer aufspringenden Feder öffnet sich die Spirale und verlässt wie ein flatterndes Segel das Schiff. Die Feder soll das heranwachsende Leben darstellen, das von Gott aufgefangen wird. Die trau-ernde Birke vor dem Bug des Schiffes ist der Ort, an dem die Trauernden Erinnerungszeichen hängen können.
Lokale Agenda 21 Neuburg und Agenda 21 weltweit im Überblick
In Neuburg wurde der Agendaprozess im Jahr 1997 begonnen mit dem Ziel, die Agenda 21, das weltweite Umwelt- und Entwicklungsprogramm für das 21. Jahrhundert, auf kommunaler Ebene umzusetzen. In verschiedenen Arbeitskreisen engagieren sich an die 100 Personen für die Umsetzung der Lokalen Agenda 21. Die Arbeitskreise der Lokalen Agenda 21 arbeiten selbstständig mit Unterstützung der Stabsstelle Umwelt und Agenda 21.
Ziel der Lokalen Agenda 21 ist, Neuburg nachhaltig so zu gestalten, dass auch Kinder und Enkelkinder Lebensqualität und eine gesunde Umwelt in Neuburg genießen können. Die Lokale Agenda 21 setzt sich demnach für eine nachhaltige Stadtgestaltung, Artenschutz, Natur- und Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit ein. Die Arbeitskreise wirken im politischen Geschehen mit und setzen konkrete Projekte um.
Nachhaltig = Nicht mehr ernten, als nachwächst!
Von den Zinsen leben, nicht von der Substanz! Es ist nicht selbstverständlich, dass der Prozess der Agenda 21 wie in Neuburg über einen so langen Zeitraum hin besteht, Früchte trägt und immer wieder Neues hervorbringt. Das bedeutet für alle, die daran ehrenamtlich teilnehmen, Motivation und Freude daran, etwas bewegen zu können. Eingeladen zur Mitarbeit sind alle Bürgerinnen und Bürger Neuburgs, die Lust haben, sich für Umwelt, Naturschutz, Klimaschutz, eine nachhaltige Stadtgestaltung oder für mehr soziale Gerechtigkeit in Neuburg einzusetzen.
Von den Zinsen leben, nicht von der Substanz! Es ist nicht selbstverständlich, dass der Prozess der Agenda 21 wie in Neuburg über einen so langen Zeitraum hin besteht, Früchte trägt und immer wieder Neues hervorbringt. Das bedeutet für alle, die daran ehrenamtlich teilnehmen, Motivation und Freude daran, etwas bewegen zu können. Eingeladen zur Mitarbeit sind alle Bürgerinnen und Bürger Neuburgs, die Lust haben, sich für Umwelt, Naturschutz, Klimaschutz, eine nachhaltige Stadtgestaltung oder für mehr soziale Gerechtigkeit in Neuburg einzusetzen.
Maxweiler
Der Ort wurde zu Beginn des 19. Jh. im Rahmen des Siedlungsprogramms des Kurfürsten Maximilian IV. Joseph zur Ansiedlung pfälzischer Mennonitenfamilien gegründet, der Ortsname ist auf den Gründer zurückzuführen. Neben finanzieller Unterstützung durch herrschaftliche Behörden und kommunale und kirchliche Einrichtungen, erhielten sie Abgabenfreiheit auf 10 Jahre. Zunächst zur Gemeinde Zell gehörig, erfolgte Mitte des 19. Jh. die Umgemeindung in das näher gelegene Bruck. Ursprünglich durch landwirtschaftliche Anwesen geprägt, dominiert heute Wohnbebauung den Ort. Maxweiler wurde mit Bruck zum 1. Januar 1976 in die Große Kreisstadt Neuburg an der Donau eingemeindet.
Bürger-Energie-Genossenschaft ND-SOB-AIC-EI
Die Stadt Neuburg ist seit 2013 Mitglied der Bürger-Energie-Genossenschaft Neuburg-Schrobenhausen-Aichach-Eichstätt. Die Bürger-Energie-Genossenschaft investiert in Projekte nachhaltiger Energieversorgung in der Region 10. Als Mitglied der Genossenschaft setzt sich die Stadt Neuburg für den Ausbau Erneuerbarer Energien in der Region ein.
Weitere Informationen unter http://www.buergerenergie.bayern
Dreifacher Neuburg-Blick
Bessere Webcams im Einsatz - www.neuburg-donau.de